Aufsichtsratswahl in der Stiftung Liebenau
Die Mitglieder des Aufsichtsrates der Stiftung Liebenau wurden gewählt und von der Diözese Rottenburg-Stuttgart bestätigt.
Im vergangenen Herbst hat die Stiftung Liebenau – einvernehmlich mit dem Land Baden-Württemberg – in dem zwischen der Diözese Rottenburg-Stuttgart und dem Land geführten Rechtsstreit über den Status der Stiftung entschieden, keine weiteren Rechtsmittel zur Klärung des Rechtsstatus’ einzulegen.
Auf der Grundlage der Vereinbarung zwischen dem Bischof der Diözese und dem Aufsichtsrat der Stiftung hat zwischenzeitlich Bischof Dr. Fürst alle vom Aufsichtsrat wiedergewählten Aufsichtsräte der Stiftung Liebenau bestätigt. Anschließend wählte der Aufsichtsrat drei neue Priester in dieses Gremium. Damit umfasst der Aufsichtsrat aktuell zwölf amtierende Mitglieder. Um zu einvernehmlichen Regelungen für die künftige Zusammenarbeit zu gelangen, fanden inzwischen auch bereits verschiedene Gespräche zwischen der Diözese Rottenburg-Stuttgart und den Organen der Stiftung, dem Aufsichtsrat und dem Vorstand, statt.
Den Vorsitz im Aufsichtsrat, dem obersten Organ der Stiftung Liebenau, führt Dr. Joachim Senn (Verleger). Sein Stellvertreter ist Helmut Staiber. Außerdem gehören dem Aufsichtsrat weitere zehn Mitglieder an: Franz Bernhard Bühler (Vorstand Sparkasse Bodensee), Prof. Dr. Volker Faust (Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie), Dekan Matthäus Karrer (Katholische Gesamtkirchengemeinde Isny), Sr. Birgit Reutemann (Kloster Sießen), Dekan Sigmund Schänzle (Dekanat Biberach), Prof. Dr. Bruno Schmid (ehem. Professor für Katholische Theologie PH Weingarten), Pfarrer Ekkehard Schmid (St. Martin Weingarten), Dr. Franz Steinle (Präsident am Landgericht Stuttgart), S.D. Johannes Fürst zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee und I. K.H. Mathilde Erbgräfin von Waldburg-Zeil.
erstellt am 08.03.2010
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