Tag der offenen Tür in der LiGAS
LIEBENAU – Technische Raffinessen wie der Reinigungsroboter in der Energiezentrale der Stiftung Liebenau wurden von der LiGAS GmbH entwickelt. Die Liebenau Gebäude- und Anlagenservice hat mit wesentlichen Entwicklungen dazu beigetragen, dass in der Stiftung Dampf und Wärme ökonomisch und umweltfreundlich produziert wird. Im Rahmen des Liebenauer Sommerfestes feierte LiGAS kürzlich ihr 5-jähriges Bestehen.
Ein innovatives Team
Der ehemalige Hausmeisterservice der Stiftung Liebenau hat sich zum vielseitigen Unternehmen entwickelt. Unter LiGAS wurden die Werkstätten wie Schreinerei, Schlosserei oder Sanitär zu einem innovativen Team zusammengefasst. Mittelpunkt von LiGAS ist die Einsatzzentrale, wo Aufträge angenommen und delegiert werden. Dabei handelt es sich nicht mehr nur um Einsätze in der Stiftung. Schon wiederholt haben Firmen LiGAS beauftragt, mit seiner Kompetenz und Erfahrung technische Anlagen weiter zu entwickeln.
Künstler in der Schlosserei
Ein Radfahrer in Blech und Plastik weist den Weg in die Schlosserei. Eigens zum Fest hat das Team um Christoph Johler den Wegweiser gebastelt. Lob für den Drahtesel tat er ab: "Es war ein Feierabendspaß." Im täglichen Service stellt er sich weit größeren Herausforderungen. In seiner Werkstatt wurde die Aschewelle für den Liebenauer Windel-Willi entwickelt, eine Anlage, in der Inkontinenzsystemabfall verwertet wird. Das Team hat die Rohrreinigung ausgetüftelt und die Einrichtungen für die Windelwege gebaut.
Mit den Herausforderungen gewachsen
LiGAS ist nicht nur in der Stiftung innovativ am Werk. Auch Privathaushalte und Firmen profitieren von dem vielfältigen Angebot. Zum Vergleich lagen auf der Werkbank die alte und die neue Radachse für die Schwäbische Eisenbahn im Ravensburger Spieleland. Der Schweißapparat stand am Fest still, aber eine bebilderte Plakatwand erzählte mehr über die Arbeit an den Maschinen. So wartet LiGAS unter anderem das Wasserkraftwerk Alznach und entwickelte dafür den neuen Hydroschaber, eine mechanische Rechenreinigung.
Spiel mit dem Feuer
Die Besucher der Wirkungsstätte von LiGAS hätten ein Zertifikat verdient. Mit Geschick und ruhiger Hand bewältigten sie die technischen Herausforderungen in der Schreinerei und in der Schlosserei. Beim Wasserpumpen auf Zeit war Muskelkraft gefragt und beim Gang über das Gelände absolvierten die Besucher eine Feuerlöschübung. Der Brandschutzbeauftragte Bernd Dannemann zeigte, wie schnell es in der Küche brennen kann und schulte die Besucher, wie sie sich davor schützen können. Das Publikum war dankbar: "Wir haben viel gelernt."
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erstellt am 06.08.2010