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Projekt "Kirche findet Stadt": Lebensräume Meckenbeuren sind dabei

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Bürgergemeinde trifft auf Kirchengemeinde, Stadtentwicklungspolitik auf kirchliche Wohlfahrt: Bei dem ökumenischen Projekt "Kirche findet Stadt" werden neue Ansätze einer Zusammenarbeit auf lokaler Ebene diskutiert. Als Referenzstandort mit dabei: die Meckenbeurer "Lebensräume für Jung und Alt" der zur Stiftung Liebenau gehörenden St. Anna-Hilfe.


Ökumenisches Kooperationsprojekt

Durch die Arbeit ihrer Wohlfahrtsverbände und der örtlichen Kirchengemeinden tragen die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland einen großen Teil zur Gestaltung und Stabilisierung von Wohnquartieren und Dorfgemeinschaften bei. Doch welche konkrete Rolle spielen sie für die zivilgesellschaftliche Entwicklung? Wie und mit wem lassen sich an den Schnittstellen kommunalen und kirchlichen Handelns nachhaltige Strukturen in den Stadtteilen aufbauen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die Initiative "Kirche findet Stadt" (KfS), ein ökumenisches Kooperationsprojekt, das von katholischer und evangelischer Kirche sowie ihren jeweiligen Wohlfahrtsverbänden – Caritas und Diakonie – getragen wird.

Praxiserfahrungen werden untersucht

Anhand von Praxisbeispielen aus ganz Deutschland soll dabei aufgezeigt werden, wie Stadtteilentwicklung bereits jetzt durch das Engagement der Kirchen unterstützt wird. Einer von solchen insgesamt 36 bundesweiten Referenzstandorten ist Meckenbeuren mit den dortigen "Lebensräumen für Jung und Alt" der St. Anna-Hilfe. Diese generationsübergreifenden Wohnprojekte der Altenhilfe der Stiftung Liebenau stehen für eine Kombination aus professioneller Gemeinwesenarbeit und gelebter Nachbarschaftshilfe mit enger lokaler Vernetzung und Einbindung in das Quartier. Und dazu zählen neben Bürgerschaft oder Vereinen eben auch die kirchlichen Akteure.

"Lebensräume" als beispielhaftes Modell  

"Die Lebensräume-Projekte werden somit auch im kirchlichen Raum als beispielhaftes Modell hervorgehoben", sagt Ulrich Kuhn von der Stabsstelle Sozialpolitik der Stiftung Liebenau zur Aufnahme des Meckenbeurer Hauses in das KfS-Programm. So gelten die Lebensräume für Jung und Alt mittlerweile als wichtiger Impulsgeber für die soziale Gemeindeentwicklung. Erfahrungen aus der alltäglichen Praxis, die Kuhn auch auf einer KfS-Veranstaltung im Februar 2012 in Berlin vorstellte, wo namhafte Teilnehmer wie Ex-Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier über das Thema "Wie viel Kirche braucht die Stadt? Moderne Subsidiarität und die diakonische Dimension der Kirchen im Gemeinwesen" diskutierten.

"Kirche findet Stadt" im Internet
Mehr Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter: www.kirche-findet-stadt.de

 


 

Kontakt:
Teamwork Kommunikation und Medien GmbH
Sekretariat Presse
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
Telefax 07542 10-1117
info(at)teamwork-kommunikation.de
www.teamwork-kommunikation.de

 

 

erstellt am 19.04.2012