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Über die Hoffnung

von Prälat Michael H. F. Brock – Wie soll ich dich beschreiben, meine Hoffnung. Manchmal kommst du daher wie ein kühler Wind in meiner Wüste.

Wenn das Leben brennt auf meiner Haut und meine Seele dürstet nach den Wassern des Lebens: Nähe, Begegnung, Zärtlichkeit, ein kleines Wort zur rechten Zeit, einem Menschen. Und nur die heiße Sonne mir das Leben verbrennt. Übrig bleibt was auch in Flammen steht: Einsamkeit, Schweigen, Abgrenzung und Zweifel. Dann kommt mir die Hoffnung gleich einem kühlen Wind, der mich aufatmen lässt für einen kurzen Augenblick. Aber die Hoffnung darf nicht nur sein ein kurzes Aufatmen. Sie darf nicht flüchtig sein, einem Schmetterling gleich: Klein, flüchtig und schön. Kaum greifbar, allenfalls einem Aufatmen gleich, bevor sie wieder verschwunden ist, die Hoffnung. Und sie muss mehr sein in meinen Ge-danken, die Hoffnung, als Erwartung, die ich hege. Denn Hoffnung darf nicht zur zweiten oder letzten Chance werden. Sie muss mehr sein als Sehnsucht oder Zuversicht, kein Lichtblick, der zur Finsternis wird, sobald das Licht des Tages schwindet, darf die Hoffnung nicht zur Erinnerung werden an vergangene Tage der Jugend. Hoffnung, du darfst für mich sein mein Vertrauen, mit der ich Hand in Hand durchs Leben gehe. Zärtlich berührt sie deinen Leib, deine Seele, wird zum Halt und Zuversicht spürt Gewissheit: Geborgenheit spricht die Hoffnung und vertraut darauf, dass sie niemals verloren geht. Sie ist nicht Windhauch und Schmetterling, sie ist das Fundament meines Lebens.

 

 

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