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20 Jahre Hospiz Friedrichshafen – Festgottesdienst mit Weihbischof Karrer

FRIEDRICHSHAFEN – Das stationäre Hospiz im Franziskuszentrum Friedrichshafen begleitet und unterstützt seit 20 Jahren schwer kranke Menschen, die vom Leben Abschied nehmen müssen sowie deren Angehörige, die zurückbleiben. Diese wertvolle Arbeit der zugewandten Sterbebegleitung, die die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes seit zwei Jahrzehnten leisten, wurde im Rahmen eines Festgottesdienstes mit Weihbischof Matthäus Karrer in der Kirche St. Petrus Canisius gewürdigt.

v .li.: Prälat Michael H. F. Brock (Vorstand Stiftung Liebenau), Weihbischof Matthäus Karrer und Pfarrer Bernd Herbinger (Dekan St. Petrus Canisius) bereiten das Abendmahl vor.

Weihbischof Matthäus Karrer predigt im Rahmen des Festgottesdienstes zum 20-jährigen Jubiläum des Hospizes in der Kirche St. Petrus Canisius in Friedrichshafen.

Hospiz im Wandel der Zeit

Zu Beginn des Gottesdienstes gab Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Pflege und Lebensräume der Stiftung Liebenau, einen Einblick in die geschichtliche Entwicklung des Hospizes: Ende der 1980er Jahre traten Diakon Strohmaier und Pfarrer Brune mit ihrem Anliegen eines stationären Hospizes in Friedrichshafen an die Stiftung Liebenau heran. 1991 wurde die Hospizbewegung St. Josef e. V. Friedrichshafen gegründet und 1992 mit dem Bau des Franziskuszentrums begonnen. Da die gesetzliche Grundlage für die Finanzierung von stationären Hospizen derzeit noch fehlte, startete die Stiftung Liebenau zunächst mit der ambulanten Hospizversorgung. Nachdem der Bundestag 1997 die Teilfinanzierung von stationären Hospizen beschloss, konnte das Franziskuszentrum ab 1998 schließlich auch die stationäre Hospizversorgung anbieten.

 

Großer Dank für unermüdliches Engagement

Bernd Herbinger, Dekan und Pfarrer von St. Petrus Canisius, begrüßte die zahlreichen Gäste, bevor Weihbischof Matthäus Karrer in seiner Predigt auf die zentrale Bedeutung des Hospizes als „Oase der Menschlichkeit“ einging und die wertvolle Arbeit des hauptamtlichen Personals sowie der ehrenamtlich Tätigen hervorhob. Monika Paulus, Einrichtungsleiterin des Franziskuszentrums, sprach allen, die sich über die letzten zwei Jahrzehnte für das Hospiz engagierten und durch ihre Arbeit tagtäglich Unterstützung boten, Zeit schenkten und Trost spendeten, herzlichen Dank und großen Respekt aus.

 

Gedenken an Verstorbene, Gäste und Angehörige

In Erinnerung an die Verstorbenen wurden im Rahmen des Gottesdienstes die Gedenkbücher der vergangenen 20 Jahre aufgestellt. Mitarbeitende und Ehrenamtliche zündeten außerdem für jeweils 100 verstorbene Gäste eine Kerze an. In ihren Fürbitten baten sie um Gottes Beistand für die schweren Stunden aller Gäste, die jetzt im Hospiz leben und ihrer Angehörigen sowie für die wichtige und herausfordernde Arbeit aller im Hospiz Engagierten. Organist Georg Hasenmüller und Violinistin Gudrun Schmid sorgten für die festliche musikalische Umrahmung des Gottesdienstes.

 

 

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