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206 junge Menschen starten in ihre berufliche Zukunft

RAVENSBURG – Aufnahmefeier im Ravensburger Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) der Stiftung Liebenau: Für 206 junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf hat dort ein neuer Lebensabschnitt begonnen. 66 von ihnen machen eine elfmonatige Berufsvorbereitung, zwölf Jugendliche absolvieren zunächst eine Arbeitserprobung, und die anderen starten in eine in der Regel dreijährige Ausbildung.

Vollbesetztes Foyer im Ravensburger Berufsbildungswerk Adolf Aich: 206 junge Frauen und Männer feierten dort zusammen mit ihren Angehörigen und künftigen Ausbildern den Beginn ihrer Berufsvorbereitung oder -ausbildung.

Büro, Lager, IT, Grün, Holz, Metall, Küche, Verkauf, Bau: Diese und noch weitere Berufsfelder stehen im BBW zur Wahl.

Musikalisch umrahmt wurde die Aufnahmefeier vom Trompetentrio der Musikschule Ravensburg.

Ausbildungsstart als Neuanfang

Egal, auf welchen der rund 50 angebotenen Berufe die Wahl der frisch gebackenen Azubis auch gefallen war – sei es in der Gastronomie oder im IT-Bereich, im Handwerk, in der Hauswirtschaft oder im Verkauf: „Eine abgeschlossene Ausbildung eröffnet Ihnen viele Möglichkeiten“, betonte Geschäftsführer Christian Braun bei der Begrüßung der neuen Teilnehmer. Auch wenn für einige von ihnen bisher im Leben und in der Schule vielleicht nicht alles so gut gelaufen sei, zähle jetzt nur noch der Blick nach vorne: „Was war, interessiert nicht mehr.“

 

Fördern und fordern

Und für den Start in diese Zukunft wünschte Christian Braun den jungen Menschen Kraft, Durchhaltevermögen und die nötige Motivation. Man werde sie im Berufsbildungswerk auf dem Weg in den Beruf intensiv unterstützen und fördern. „Gleichzeitig werden wir Sie aber auch fordern.“ Zudem versprach der Geschäftsführer, die Jugendlichen mit ihren Anliegen ernst zu nehmen und gemeinsam die Ziele zu verfolgen: entweder das Erlangen der Ausbildungsreife während der Berufsvorbereitung oder, im Falle der Azubis, der erfolgreiche Abschluss ihrer Berufsausbildung.

 

Viele Akteure beteiligt

Neben den Jugendlichen selbst seien daran viele weitere Akteure beteiligt: von den Ausbildern, Sozialpädagogen, Erziehern, Lehrern und Psychologen im BBW über die zahlreichen Partnerbetriebe aus der freien Wirtschaft bin hin zur Bundesagentur für Arbeit als Kostenträgerin der Maßnahmen.

 

„Arbeitsmarktlage so gut wie lange nicht“

Und so sprach mit Peter Oestreicher auch ein Vertreter der Agentur für Arbeit Konstanz-Ravensburg ein Grußwort an die Berufsstarter, denen er eine erfolgreiche Ausbildung wünschte und ihnen gleichzeitig Mut für die Zeit danach machte. „Die Arbeitsmarktlage ist so gut wie lange nicht.“ Entsprechend vielversprechend seien auch die späteren Jobaussichten für die BBW-Absolventen. 

 

„Macht Euer Ding“

Während auch Andreas Girtler von der BBW-Teilnehmervertretung die neuen Mitschüler persönlich begrüßte und sie ermunterte, sich in ihrer Bildungseinrichtung aktiv einzubringen, überbrachten ehemalige Azubis ihre Botschaft an die „Neuen“ über die Videoleinwand. Das Beste am BBW? „Dass ich geschätzt werde und dass mir geholfen wird.“ – „Dass alle ein offenes Ohr haben.“ – „Dass ich, ob beruflich oder privat, noch nie alleine gelassen wurde.“ Die Wünsche der Ehemaligen an ihre Nachfolger: „Dass Ihr Eure Ausbildung richtig gut hinbekommt.“ Und noch ein Tipp: „Macht Euer Ding.“

 

 

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