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25 Jahre „Lebensräume“ in Waldburg

WALDBURG – Distanziert und abwartend reagierte die Waldburger Bevölkerung vor 25 Jahren, als die Stiftung Liebenau mit ihren „Lebensräumen für Jung und Alt“ antrat. Nach einem Vierteljahrhundert intensiver und konstruktiver Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Stiftung ist daraus ein echtes Erfolgsmodell geworden. Und mit jedem Jahr, in dem die „Lebensräume für Jung und Alt“ in Waldburg verankert sind, desto intensiver wird die Wertschätzung, die Gemeinwesenarbeiterin Kerstin Schulz und der Stiftung entgegengebracht wird.

25 Jahre „Lebensräume für Jung und Alt“ in Waldburg gaben Anlass zu einer kleinen Feier (v. li.): Dr. Alexander Lahl (Geschäftsführer Pflegegesellschaften der Stiftung Liebenau), Gemeinwesenarbeiterin Kerstin Schulz und Bürgermeister Michael Röger.

Das Herz der „Lebensräume für Jung und Alt“ in Waldburg ist Gemeinwesenarbeiterin Kerstin Schulz. Sie koordiniert, dass das Leben in der Wohnanlage lebendig bleibt.

In die Gründerzeit des Mehrgenerationenhauses fiel damals auch in Waldburg die Diskussion um die Einführung der Pflegeversicherung. Was damals ein revolutionärer Gedanke war, ist heute ein alltäglicher Begriff und ein gelebter Lebenswurf geworden. Die Überzeugungsarbeit, die auch die Stiftung Liebenau als Träger und Initiator des Projektes leisten musste, war durchaus immens. Doch gegen alle diese Widerstände etablierte die Stiftung Liebenau das Konzept und machte es zu einem Erfolg.

 

Autonomie und Fürsorge

Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Pflegegesellschaften der Stiftung Liebenau, brachte den immer aktueller werdenden Gedanken hinter dem Haus in seiner Ansprache auf den Punkt: „Obgleich das Konzept bereits 25 Jahre alt ist, ist es immer noch innovativ und zukunftsweisend. Denn die ,Lebensräume für Jung und Alt´ sind eine Wohn- und Lebensform, die einerseits größtmögliche Autonomie und Freiheit lässt und andererseits Fürsorge und Gemeinschaft garantiert. Genauso wie es die Menschen wollen und wie es die Gesellschaft benötigt. Bei uns leben Seniorinnen und Senioren, Familien, Alleinstehende, Alleinerziehende oder Paare zusammen, die bereit sind für ein Miteinander. Der zentrale Moment dabei ist: die Bereitschaft zu Gemeinsamkeit, gegenseitiger Sorge und Achtsamkeit, ohne das Recht auf Eigenständigkeit abzugeben.“

 

Auf den Einzelnen abgestimmte Lebenskonzepte

Nach diesen einleitenden Worten von Dr. Alexander Lahl fand Bürgermeister Michael Röger die passenden Ergänzungen aus Sicht der Gemeinde Waldburg: „Wir sind sehr stolz und sehr zufrieden, dass wir seit 25 Jahren unseren Seniorinnen und Senioren auch in Zukunft hochwertige und bestens auf sie abgestimmte Lebenskonzepte anbieten können. Das ist für eine Gemeinde unserer Größe etwas Besonderes - und dafür sind wir sehr dankbar.“

 

 

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Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
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