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Ab in den (Un)-Ruhestand

MECKENBEUREN-LIEBENAU – „Noch zwei Wochen, dann ist es soweit“, sagt Hans-Jürgen Kroll, Beschäftigter der Teilhabe-Werkstatt im Arbeitsbereich Liebenau. „Dann bin ich 65, dann geh ich in Rente“. Seit 43 Jahren hat sich Hans-Jürgen Kroll jeden Morgen auf den Weg gemacht. Von ganz unterschiedlichen Wohnorten ist er in dieses Gebäude der Stiftung Liebenau in den Gallusweg gekommen und hat alle Entwicklungen, Veränderungen und Renovierungen miterlebt.

Noch zwei Wochen arbeitet er an der Schrumpfmaschine, dann geht er nach 43 Jahren in den Ruhestand: Hans-Jürgen Kroll.

Von wegen „Altes Eisen“

Welcher seiner Kolleginnen und Kollegen, ihm denn am meisten am Herzen gelegen ist, meint er: „Mein Chef, der Manfred, der Manfred Mitter“. Sein liebster Arbeitsplatz ist die Schrumpfmaschine. Hier schweißt er viele Hundert Spiele täglich in Folie ein. Und laut seinem Chef gibt er zum Schluss nochmals richtig Gas. Von wegen „Altes Eisen“. Und auf die Frage auf sein Arbeitsleben sagt Hans-Jürgen Kroll: „Insgesamt habe ich eine gute Zeit hier in Liebenau gehabt, habe viele verschiedene Tätigkeiten gemacht, das hat alles gepasst.“

 

Nächste Lebensphase

Und, was macht er, wenn er in Rente ist? „Meine Hobbys, die will ich ganz in Ruhe betreiben. Ich mache da viel mit den Freizeit- und Bildungsangeboten der Stiftung Liebenau, die haben ein richtig gutes Programm. Zum Beispiel möchte ich gerne zum Audi-Cup nach München fahren. Das ist ein tolles Ereignis. Ich bin seit 54 Jahren Bayern-Fan. Und wenn es mal regnet, dann mach ich Puzzle, da kann ich ewig sitzen und mich beschäftigen. Auch meine Pflanzen brauchen viel Zeit.“ Ein ziemlich guter Plan für die nächste Lebensphase von Hans-Jürgen Kroll.

 

 

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