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Abschied nach 25 Jahren: Prof. Dr. Bruno Schmid scheidet aus Aufsichtsrat aus – Ehrenzeichen zum Abschied

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Mit einer Feierstunde im Schloss Liebenau wurde am 14. Dezember Prof. Dr. Bruno Schmid aus dem Aufsichtsrat verabschiedet. In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm das Ehrenzeichen der Stiftung Liebenau verliehen.

Bei der Verabschiedung aus dem Aufsichtsrat bekam Prof. Dr. Bruno Schmid (Mitte) das Ehrenzeichen der Stiftung Liebenau vom Vorsitzenden Dr. Joachim Senn verliehen.

Bei einer Feierstunde im Liebenauer Schloss wurde Prof. Dr. Bruno Schmid aus dem Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau verabschiedet (v. li.): Dr. Berthold Broll, Prälat Michael H. F. Brock, Brigitte Schmid, Prof. Dr. Bruno Schmid, Dr. Joachim Senn, Paul Locherer und Dr. Markus Nachbaur.

Prof. Schmid war Professor für Katholische Theologie an der Pädagogischen Hochschule Weingarten im Fachbereich Religionspädagogik. Seit 1993 war er Mitglied im Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau. In dessen Ausschuss Soziale Dienste wirkte er seit 2010 mit, seit 2014 war er Ausschussvorsitzender.

Das Wirken des Theologen ist untrennbar verbunden mit dem Ethikkomitee der Stiftung Liebenau, das 1995 – damals als Ethikkommission – ins Leben gerufen wurde. Es begleitet das Handeln der Stiftung Liebenau aus ethischer Perspektive. Prof. Schmid war von Anfang an dabei, seit 2012 als Vorsitzender. Als Ergebnis der ethischen Reflektionen sind zahlreiche Broschüren, Positionspapiere und Handreichungen für Mitarbeitende und Vorstand der Stiftung Liebenau entstanden. Das Positionspapier zur „Beihilfe zum Suizid in ethischer Bewertung“, erschienen 2014, wurde sogar vom Bundesverfassungsgericht nachgefragt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Joachim Senn hob Prof. Schmids intellektuelle und sprachliche Brillanz hervor. Mit seiner Fähigkeit, auch schwierige Sachverhalte verständlich zu vermitteln, habe er die Arbeit im Aufsichtsrat sehr bereichert. Versehen mit einem festen ethischen Kompass habe ihn das Gremium gleichzeitig als reform- und zukunftsorientiert erlebt. Sein Humor und seine Lebensfreude habe die Zusammenarbeit ebenso bereichert wie das hohe Maß an Empathie, das er betreuten Menschen, Mitarbeitenden und Führungskräften entgegenbrachte.

In dankbarer Anerkennung seines großen Engagements im Sinne der Stiftung Liebenau und der von ihm betreuten Menschen überreichte ihm Dr. Senn gemeinsam mit dem Vorstand das Ehrenzeichen der Stiftung. Mit diesem Zeichen werden Personen ausgezeichnet, die sich in herausragender Weise um das Wohl der Stiftung Liebenau und ihre Aufgaben im Sozial- und Bildungsbereich verdient gemacht haben.

Prof. Schmid warf einen Blick zurück auf 25 bewegte Jahre als Aufsichtsrat, auf positive Erfahrungen ebenso wie auf schwierige Situationen. Er selbst habe sehr profitiert von der Vielfalt der sozialen und wirtschaftlichen Themen sowie den unternehmerischen Einblicken. Dankbar äußerte er sich darüber, dass es nach langen Auseinandersetzungen gelungen sei, wieder eine gute, konstruktive Zusammenarbeit zwischen Stiftung und Diözese aufzubauen.

 

 

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