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Airbus Friedrichshafen spendet 15.000 Euro an „Geschwisterzeit“

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Einen Spendenscheck über 15.000 Euro konnte jetzt der Leiter des Liebenauer Netzwerks Familie, Christoph Gräf, von Airbus-Standortleiter Dietmar Pilz für die „Geschwisterzeit“ entgegen nehmen.

Spendenübergabe im Airbus-Werk in Immenstaad: (v.l.) Manuela Koch, Projektleiterin Familientag, Dietmar Pilz, Christoph Gräf, Personalleiter Florian Maier und Betriebsratsvorsitzender Christian Birkhofer. Foto: Airbus/Engelhardt

Airbus Friedrichshafen hatte seine Mitarbeiter und deren Angehörige im Mai zum großen Familientag eingeladen. Für Groß und Klein gab es Vergnügungsmöglichkeiten, Einblicke in die Arbeitswelt von Kollegen und ein informatives Unterhaltungsprogramm zu bestehenden Projekten. Gleichzeitig nutzte der Standort die Gelegenheit für einen guten Zweck, denn Mitarbeiter sammelten für das pädagogische Angebot „Geschwisterzeit“.

 

Das soziale Angebot unterstützt Geschwister von Kindern mit Behinderung. In Deutschland haben mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche ein Geschwisterkind mit einer Behinderung. Ein Kind mit Behinderung bedarf viel Zeit und Aufmerksamkeit von den Eltern. Geschwister von Kindern mit Behinderungen müssen im Alltag oftmals zurückstecken und haben dadurch das Gefühl, dass sie nicht ausreichend Beachtung erhalten. Gleichzeitig kann ein Geschwisterkind einen höheren Leistungsdruck verspüren oder es muss früh Verantwortung übernehmen.

 

„Wir helfen präventiv“, sagt Christoph Gräf. Das pädagogische Angebot „Geschwisterzeit" umfasst Programmpunkte wie Familientage im Ravensburger Spieleland, Malkurse im Kunstmuseum oder Hüttenwochenenden. Geschwisterkinder können dort ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen austauschen. „Die Eltern sind oft sehr dankbar für das Angebot und die Geschwisterkinder erleben dabei, dass es jetzt nur um sie geht“, sagt Christoph Gräf. Zur Projektauswahl sagt Airbus-Standortleiter Dietmar Pilz: „Wir möchten gerade regionalen Hilfsorganisationen helfen, die sonst nicht im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen.“

 

Das pädagogische Angebot „Geschwisterzeit“ wird von der Stiftung Liebenau, der St. Jakobus Behindertenhilfe, der St. Elisabeth-Stiftung und dem Malteser Hilfsdienst organisiert. Das Gemeinschaftsangebot der Kooperationspartner erhält keine öffentlichen Zuschüsse, weshalb es auf Spenden angewiesen ist.

 

 

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