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Alle haben es geschafft: „Schillerstraße 15“ verabschiedet Absolventen

ULM – Absolventenfeier in der „Schillerstraße 15“, Ulms Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe: Insgesamt 38 junge Menschen (darunter elf externe Schüler) haben im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) und in der Max-Gutknecht-Schule ihre Berufsvorbereitung (BvB) oder -ausbildung abgeschlossen.

Ein wichtiges Kapitel mit Erfolg abgeschlossen: Die Absolventen von Berufsvorbereitung und Ausbildung des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm und der Max-Gutknecht-Schule.

Zahlreiche Gäste besuchten die Absolventenfeier des RAZ Ulm.

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier von den Klängen des Trios Johannes Hettrich, Nicole Häußler und Mike Knehr.

Wichtiges Kapitel abgeschlossen

„Alle haben bestanden“, freuten sich RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon und Schulleiter Roland Groner, zusammen mit den jungen Frauen und Männern, über das gelungene Ende eines wichtigen Lebensabschnittes. Nun können die zehn BvB-Teilnehmer eine Lehre beginnen und die 28 frisch gebackenen Fachkräfte ins Berufsleben starten – zum Beispiel als Verkäuferin im Fleischerhandwerk oder als Bäckerfachwerker.

 

Frisch gebackene Fachkräfte

Mit dem Herstellen von Brot verglich dann auch Dr. Thomas Frank von der IHK Ulm in seinem Grußwort eine Berufsausbildung. Auch diese gelinge nur mit den richtigen Zutaten. So brauche es zunächst den geeigneten Rahmen: das Mehl. Das bindende Element Wasser seien die Lehrer und Ausbilder, die Schüler die „treibende Kraft“ Hefe. Und die Schul- und Einrichtungsleitung bezeichnete er als Ofen, der für die richtige Temperatur sorge. Jetzt sei das Brot also fertig gebacken, und die jungen Menschen könnten die „Schillerstraße 15“, ausgestattet mit dem nötigen Rüstzeug für die weitere berufliche Zukunft, verlassen:  „Gehen Sie frohen Mutes auf diesem Weg, Sie sind gut vorbereitet“, meinte Dr. Frank.

 

Raus aus der Komfortzone

Ob in der knapp einjährigen BvB oder während der dreijährigen Ausbildung habe es für die Jugendlichen nicht nur Sonnenschein, sondern auch Phasen gegeben, in denen der Wasserstand etwas höher gewesen sei, so Herbert Lüdtke, Geschäftsführer des Liebenau Berufsbildungswerks der Stiftung Liebenau, zu dem das RAZ Ulm und die Max-Gutknecht-Schule gehören. Lüdtke lobte das Durchhaltevermögen und den Mut der Absolventen. „Bei einer Ausbildung geht es darum, etwas zu lernen, sich aus der Komfortzone herauszuwagen und sich auf Neues einzulassen. Das haben Sie getan.“

 

Lernen hört nicht auf

„Auf den Erfolg können Sie heute zurecht stolz sein“, gratulierte auch Lothar Scherhaufer von der Bundesagentur für Arbeit und bedankte sich bei den Lehrern, Ausbildern und Sozialpädagogen in der „Schillerstraße 15“ für die geleistete Arbeit mit den Jugendlichen. An diese gerichtet, sagte er, dass das Lernen mit dem Abschluss der Ausbildung nicht aufhöre: „Sie stehen erst am Anfang Ihres Berufslebens.“ Auch Gerhard Humm, als Vertreter der Stadt Ulm, verwies auf die Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens, wünschte den Absolventen alles Gute für ihren weiteren Werdegang und prophezeite ihnen: „Diesen Tag werden Sie niemals vergessen.“

 

Segensworte und Musik

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier von den Klängen des Trios Johannes Hettrich, Nicole Häußler und Mike Knehr. Mit einem Segensspruch der stellvertretenden Schulleiterin Sibylle Porste wurden die Absolventen, mit ihren Zeugnissen und Zertifikaten in der Tasche, schließlich in ihre berufliche Zukunft verabschiedet.

 

 

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