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Alles über Kräuter

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Wer das besondere Kraut sucht, ist im Liebenauer Landleben genau richtig. Bis zu 200 verschiedene Küchen-, Heil-, Wild- und Zierkräuter werden dort kultiviert. In den Gewächshäusern blüht und duftet es nach Blumen, Kräutern und mehr. Mit einem informativen und umfangreichen Liebenauer Kräutertag eröffneten die Gärtnermeister der Stiftung Liebenau die Frühlingssaison für den Verkauf von Gemüse-, Beet- und Balkonpflanzen.

Die Liebenauer Gärtnermeisterin und Kräuterfachfrau Hildegard Danner (links) gewährleistet fachkundige Beratung bei allen Fragen zum Anbau und Nutzen der Kräuterpflanzen.

Mit einem informativen und lehrreichen Liebenauer Kräutertag im Landleben-Garten und im Gewächshaus eröffneten die Gärtnermeister der Stiftung Liebenau die Frühlingssaison für Beet- und Balkonpflanzen. Mit im Sortiment: trendige Gemüsekulturen im Topf für die Terrasse.

Eine Führung durch das Gewächshaus fand reges Interesse.

Der Kräutertag begann am Tag davor mit einem Kräuterabend von und mit Mundart-Dichterin Ingrid Koch im Gewächshaus.

Eröffneten den Kräutertag am Vorabend mit herrlicher Mundartdichtung und Frühlingsliedern im Liebenauer Gewächshaus (v. li.): Günther Bretzel, Sängerin Kerstin Hesse, Ingrid Koch, Pianist Michael Poschik mit Kräuterfachfrau Hildegard Danner.

Günther Bretzel referierte über die Wetter-App und dem wirklichen Leben.

Besondere Kräuter gab es im Liebenauer Landleben zu kaufen.

Lernen beim Obstbaumschnittkurs mit Jürgen Ardelt (rechts), Leitung Bereich Gärtnerei und Landwirtschaft der Stiftung Liebenau.

Die Korbflechterin Silvia Sporer-Schuhmacher beeindruckte mit der Kunst, Weiden zu flechten.

Bäckermeister Ludwig Elbs zauberte im Liebenauer Landleben leckere Kräuter-Dinnete.

„Der Frühling hat sich eingestellt. Wer bliebe da zu Haus?“ Die Sängerin Kerstin Hesse mit Pianist Michael Poschik umrahmten den Kräuterabend mit Frühlingsliedern.

Das Liebenauer Landleben lädt jedes Jahr zum Kräutertag ein.

Kräuterabend

Der Kräutertag im Liebenauer Landleben begann am Tag davor mit einem Kräuterabend von und mit Mundart-Dichterin Ingrid Koch im Gewächshaus. Sie schwärmte vom Jungbrunnen Rosmarin und erzählte über ihre Eigentherapie mit der Brennnessel. Gemeinsam mit Günther Bretzel schmeichelte sich Ingrid Koch in die Herzen der Zuhörer, machte Lust auf Kräuter und gab dem Publikum ganz nebenbei noch herrliche Alltagsweisheiten mit auf den Weg. Sängerin Kerstin Hesse und Pianist Michael Poschik umrahmten den Kräuterabend mit beseelten Volksliedern. Da blieb man gerne lange sitzen.

 

Pflanze der tausend Wunder

Egal, ob Kräuter zum Grillen, für Kinder-Tees oder gegen Halsschmerzen gesucht werden, die Gärtnermeisterin und Kräuterfachfrau Hildegard Danner weiß immer Rat. In diesem Jahr hat sie die Vielfalt an Kräutern noch weiter kultiviert. In ihr Sortiment haben Räucherpflanzen, wie der Indianersalbei, Einzug gehalten. Neben „der Pflanze der Unsterblichkeit“ steht zum ersten Mal „das heilige Blatt“, auch „die Pflanze der tausend Wunder“ genannt. Die Austernpflanze ist immer noch ein Geheimtipp unter den Gourmets. Die Teeliebhaber können aus einer Fülle an Teepflanzen von Minzen bis Salbei und Zitronenverbenen schöpfen. Für Wildpflanzenfreunde gibt es den von Ingrid Koch gepriesenen Gundermann im Topf.

 

Entdeckungen

Jürgen Ardelt, Leitung Bereich Gärtnerei und Landwirtschaft, hatte zum Obstbaumschnittkurs eingeladen. Beim Wildkräuterspaziergang mit Fachfrau Petra Rundel entdeckten die Besucher viele heimische Kräuter. Gemüsebau-Meister Tilman Wetzel erlaubte bei seiner Betriebsführung einen großzügigen Einblick in Anbauweise und Kulturfolgen. Der kräuterkundige Pater Gerhard begeisterte für den Wermut und erzählte faszinierende Geschichten vom Ysop, der als Waschkraut verwendet wurde. Ohne Pflanzen ging keiner nach Hause. Beim Hobbygärtnerquiz verteilten Gärtnermeister Hans-Walter Baum und sein Team großzügig Zimmerpflanzen an die Besucher.

 

Dinnete und Weidenflechten

Auf den Bäckermeister Ludwig Elbs ist Verlass. Eigens für den Kräutertag hatte er seinen mobilen Backofen aufgebaut und holte ununterbrochen duftende Kräuter-Dinnete aus seinem Ofen. Im Glaspavillon führte Korbflechterin Silvia Sporer-Schuhmacher in die Geheimnisse des Weidenflechtens ein und ermutigte die Zuschauer, es selber auszuprobieren.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de