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Armband für den Frieden

HEGENBERG/RAVENSBURG – 100 Armbänder für den Frieden hat das Schmuck-Atelier Copines aus Ravensburg zugunsten der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer, die bei der Stiftung Liebenau untergebracht sind, angefertigt. Aus dem Verkauf wurde der Gesamterlös in Höhe von 1.500 Euro nun vor Ort übergeben.

100 Armbänder machten die Spende für die Stiftung Liebenau möglich (v. li.): Verena Rehm (Fundraising Stiftung Liebenau), Veronika Preißhofen und Cornelia Sauter (Copines), Valentina (Betreuerin) und Laura Decker (Flüchtlingskoordinatorin).

Freudestrahlend nahm Betreuerin Valentina die Spende entgegen. „Duzhe dyakuyu“, das heißt „Vielen Dank!“ Seit zwei Monaten haben in Hegenberg 63 Geflüchtete aus der Ukraine Zuflucht gefunden, vorwiegend Kinder und Jugendliche mit zum Teil schwersten Behinderungen aus einem ukrainischen Waisenhaus.

 

Ein Statement für „peace“, „love“ und „stop war“

Cornelia Sauter und Veronika Preißhofen sind schon seit vielen Jahren eng befreundet und betreiben zusammen seit 2012 ein Schmuckatelier, das in der Ravensburger Altstadt zu finden ist. „Der Krieg in der Ukraine hat uns keine Ruhe gelassen, und wir haben uns überlegt, was wir tun können.“, so Cornelia Sauter. „Da wir solche Armbänder bereits für andere Projekte gemacht hatten, ist uns die Idee gekommen, mit einem Slogan für die Ukraine, diese etwas abzuwandeln.“, sagt Veronika Preißhofen. So entstanden die blauen und gelben Armbänder, die aus nachhaltiger Maisstärke bestehen, als Statement für „peace“, „love“ und „stop war“. Alles in Handarbeit gefertigt. Über eine Bekannte, die in der Stiftung Liebenau arbeitet, sind sie auf die Flüchtlingsgruppe aufmerksam geworden. „Es freut uns sehr, dass wir hier vor Ort mit unserer Spende ein klein wenig helfen können. Das war uns ein Bedürfnis“, so die beiden Freundinnen. Die Armbänder können nach wie vor über die Webseite von Copines erworben werden.

 

Flüchtlingskoordinatorin Laura Decker weiß bereits, was mit dem Geld passieren soll. Lagerungsmaterial wird dringend gebraucht. „Dadurch, dass wir Kinder mit schwersten Behinderungen hier versorgen, brauchen wir auch dringend alltägliche und medizinische Ausrüstung.“

 

 

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