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Aufnahmefeier im RAZ Ulm: Ausbildungsstart für 34 junge Menschen

ULM – Beginn des neuen Ausbildungsjahres in der „Schillerstraße 15“, Ulms Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe. Rund drei Dutzend junge Menschen mit besonderem Förderbedarf sind im dortigen Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) der Stiftung Liebenau in ihre dreijährige Ausbildung oder in ihre elfmonatige Berufsvorbereitung gestartet.

Aufnahmefeier im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm: Mit dem Start in eine Berufsvorbereitung oder -ausbildung hat für die jungen Frauen und Männer ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

„Don’t worry“ – mach Dir keine Sorgen: Das Trio „Hannes Gotschy & Friends“ sang den Jugendlichen bei der Aufnahmefeier Mut zu.

Neuanfang für 34 Jugendliche

„Es geht darum, einen Neuanfang zu wagen und einen nächsten Schritt ins Erwachsenenleben zu machen“, begrüßte RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon die Jugendlichen in der Aula der „Schillerstraße 15“. Hier im Haus sowie in den Praktikumsbetrieben des RAZ werden die jungen Frauen und Männer in den kommenden Monaten und Jahren fit gemacht für den Einstieg ins Arbeitsleben und damit für die Teilhabe an der Gesellschaft.

 

Neu im RAZ: Hauswirtschaft-Ausbildung

17 Jugendliche absolvieren erst einmal eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB), um eine passende Ausbildung zu finden und sich die dafür nötigen Voraussetzungen anzueignen. Ebenso viele RAZ-Teilnehmer sind schon so weit und beginnen nun mit ihrer Lehre: zum Beispiel als angehende Bäckerfachwerker, als Fachkräfte im Gastgewerbe oder – ganz neu – als Fachpraktiker Hauswirtschaft. Dieser in der „Schillerstraße 15“ bisher von der Caritas verantwortete Ausbildungsbereich ist nun auch organisatorisch unter das Dach des RAZ gerückt.

 

„Wir helfen Euch“

Der erste Tag im RAZ sei für die Jugendlichen mit vielen neuen Eindrücken und Herausforderungen verbunden. „Wir helfen Euch dabei“, versicherte Birgit Simon in Namen aller Ausbilder, Sozialpädagogen, Psychologen, Ergotherapeuten und Lehrer. „Sie bekommen hier die Unterstützung, die Sie benötigen – ganz individuell“, betonte auch Christian Braun, Geschäftsführer des Liebenau Berufsbildungswerks, zu dem das RAZ Ulm gehört. „Wir fördern Sie, und wir fordern Sie auch“, rief Braun die Jugendlichen dazu auf, mitzumachen: „Bleiben Sie aktiv, versuchen Sie, Ihre Zukunft selbst zu gestalten.“

 

Durchhalten und Interesse zeigen

Nicht alle Jugendlichen schaffen es, auf dem freien Ausbildungsmarkt zu bestehen. Deshalb seien Einrichtungen wie das RAZ Ulm „ein Glücksfall“, so Ulrich Neuner von der Bundesagentur für Arbeit in seinem Grußwort. In erster Linie kümmern sich die RAZ-Mitarbeiter nun im Ausbildungsalltag um die Jugendlichen, als Kostenträger werde die Agentur die Teilnehmer aber im Hintergrund stets weiter begleiten. Den Berufsstartern gab er den Rat, sich für ihre Arbeit zu interessieren: „Dann fällt die Ausbildung auch leichter.“

 

Nach der Feier wird’s ernst

Alles wird gut – diese Botschaft vermittelte den Neuankömmlingen im RAZ auf musikalische Weise auch das Trio „Hannes Gotschy & Friends“, das unter anderem den Bob-Marley-Klassiker „Three little Birds“ anstimmte.  Bei einem anschließenden Stehempfang hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Ausbilder besser kennenzulernen. Und von Einrichtungsleiterin Birgit Simon gab es zunächst noch ein paar besinnliche Segensworte mit auf den Weg, ehe sie den Startschuss für die kommenden Aufgaben gab: „Morgen früh um acht Uhr geht’s los!“

 

 

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