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Azubis bauen Pausensporthäuschen für Welfen-Gymnasium

RAVENSBURG – Mit dem Bau einer Hütte für das Ravensburger Welfen-Gymnasium haben die angehenden Ausbaufacharbeiter und Zimmerer des Berufsbildungswerks Adolf Aich der Stiftung Liebenau einmal mehr praktische Erfahrung im Rahmen ihrer Ausbildung gesammelt. Jetzt wurde die Hütte offiziell an die Schule übergeben. Ab sofort werden hier Spielgeräte für eine aktive Pausengestaltung mit viel Bewegung aufbewahrt. Auch der Kunstbereich des Welfen-Gymnasiums findet in der neuen Hütte Lagerfläche für Materialien.

Eine Pausensporthäuschen für das Welfen-Gymnasium in Ravensburg: Zur offiziellen Einweihung trafen sich Azubis und Ausbilder des Berufsbildungswerkes mit Vertretern des Welfen-Gymnasiums und der Stadt.

„Hier können die Schüler in Zukunft Gas geben“, freute sich Lehrer Jochen Ziegele, der am Welfen-Gymnasium für den Pausensport zuständig ist. An zentraler Stelle auf dem Schulgelände finden die Schüler in der neuen Hütte Spielgeräte wie Waveboards, Rollerskates, Federballspiele, Einräder, Diabolos und Bälle. „Ziel ist einfach, dass sich die Schüler mehr bewegen“, informierte Ziegele und dankte den Azubis und Ausbildern des Berufsbildungswerkes für ihre Arbeit.

 

Jugendliche bauen für Jugendliche

 

Auch Manfred Haas, Abteilungsleiter Bildung und Arbeit, freute sich über das gelungene Projekt, bei dem Jugendliche für Jugendliche tätig waren: „Unsere Azubis waren von der Planung über Beschaffung und Bau bis zum Aufstellen der Hütte am Prozess beteiligt.“ Entsprechend stolz sind diese jetzt auf ihre Arbeit: „Es ist ein gutes Gefühl, etwas zu machen, das ankommt“, meinte Carlos Ladwig, angehender Ausbaufacharbeiter im ersten Lehrjahr. Sein Kollege Christoph Kraas findet es gut, dass die Hütte nun tatsächlich von den Schülern genutzt wird.

 

Weitere Kooperationen

 

Es sei eine sehr reizvolle Aufgabe, ein Projekt wie den Bau der Hütte in die Wege zu leiten, sagte Wolfram Freitag, Schulleiter des Welfen-Gymnasiums. „Toll, dass die Kooperation mit dem Berufsbildungswerk immer wieder zu solchen Ergebnissen führt.“ Als weitere Beispiele nannte Freitag den Bau der Möbel im Foyer durch die Azubis des Bereichs Holztechnik und die tägliche Belieferung der Mensa in der ehemaligen Spohn-Turnhalle mit einem leckeren Mittagessen für Schüler, Lehrer und externe Gäste.

 

Lob von der Stadt Ravensburg

 

Mit Blick auf die Zeit von zweieinhalb Jahren von der ersten Idee bis zur Eröffnung der Hütte betonte Dieter Katein vom städtischen Amt für Architektur und Gebäudemanagement, dass die Stadt Ravensburg Wert auf die Umsetzung dauerhafter Ideen legt. „Dieses Projekt ist sehr gelungen“, gratulierte Katein. Finanziert wurde der Bau der Hütte durch die Bildungspartner des Welfen-Gymnasiums (EBZ Gruppe, Merkel Firmengruppe und Kreissparkasse), die Stadt Ravensburg und den Freundeskreis des Welfen-Gymnasiums.

 

 

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