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BBW-Azubis schicken Towerstars auf die „Strafbank“

RAVENSBURG– Ansonsten stehen die Auszubildenden des Ravensburger Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) hinter dem Herd, arbeiten mit dem Bolzenschneider oder lernen, wie man ein Büro managt - jetzt durften Sie mal einen Blick in das Berufsleben der Eishockeyspieler der Towerstars werfen. Auf Einladung des DEL-Zweitligisten waren sie live beim Spiel gegen Bad Nauheim dabei.

Nach dem siegreichen Abend gegen Bad Nauheim hatten die Spieler Thomas Supis, David Zucker und Pawel Dronia eigentlich keinen Grund, eine Strafe abzusitzen, aber die „Strafbank“ der BBW-Azubis bekommt sicherlich einen Ehrenplatz bei den Towerstars.

Viele waren das erste Mal bei einem Eishockeyspiel

Selbstgemachte Towerstars-Kuchen

Die Strafbank

Alle hatten viel Spaß!

Die Vorfreude der Jugendlichen war riesengroß. Viele von ihnen waren das erste Mal bei einem Eishockeyspiel, einige sind bereits alte Hasen und regelmäßig in der CHG-Arena zu Gast. Eifrig wurde vorab überlegt, was man den Spielern als kleines Dankeschön mitbringen könnte. So ganz ohne Präsent wollten die Azubis den Spielern nicht gegenübertreten. Stolz überreichten sie nach dem Spiel zwei selbstgemachte Towerstars-Kuchen sowie einen eigens hergestellten Stuhl, den man ganz leicht zusammenstecken kann. Für die Towerstars wurde dieser eigens zur „Strafbank“ umfunktioniert.

 

Im BBW werden jährlich über 700 junge Menschen mit einer Lernbehinderung fit für den Arbeitsmarkt gemacht und in den verschiedensten Bereichen ausgebildet. „Wir fördern gezielt die individuellen Fähigkeiten dieser jungen Menschen. Sie lernen aktiv mit Schwächen umzugehen, das stärkt das Selbstwertgefühl und die sozialen Kompetenzen, die sich dann auch bei solch einem Gemeinschaftsereignis, wie den heutigen Abend, auszeichnen.“, sagt Christian Braun, Geschäftsführer des Berufsbildungswerks.

 

„Es ist uns ein großes Anliegen, Menschen mit einer Einschränkung an unserem Sport teilhaben zu lassen. So möchten wir die Arbeit der Stiftung Liebenau durch unser Engagement unterstützen. Es ist schön zu sehen, wieviel Spaß diese Menschen mitbringen, und auch für unsere Spieler sind solche Aktionen eine Herzensangelegenheit.“, so Teammanager Raphael Kapzan.

 

 

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