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Berufsbildungswerk ehrt geballte Fachlichkeit

RAVENSBURG – 32 Fachkräfte ehrte das Berufsbildungswerk der Stiftung Liebenau für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit zwischen 10 und 45 Jahren. Geschäftsführer Herbert Lüdtke hob zunächst die Bedeutung von Arbeit hervor: „Zählt man die Stunden zusammen, kommt ein gewaltiges Ergebnis für jeden Einzelnen im Laufe eines Lebens heraus.“ Ein gutes Miteinander sei daher wesentlicher Faktor in der Arbeitswelt - sich gegenseitig wertzuschätzen und zu achten eine wichtige Grundlage. Ein gutes Miteinander sei nicht selbstverständlich, umso wichtiger sei es, es zu pflegen. Jubiläen gemeinsam zu feiern, würde hier dazugehören.

32 Fachkräfte aus dem Berufsbildungswerk Adolf Aich und dem Regionalen Ausbildungszentrum Ulm feierten langjährige Betriebszugehörigkeit.

Jubilare aus allen Bereichen

Die 32 Jubilare kommen aus den Bereichen Berufsvorbereitung, den Ausbildungsbereichen Metall, Kfz, Hauswirtschaft, aber auch aus der Josef-Wilhelm-Schule, dem Internat, der Haustechnik und der Verwaltung des Berufsbildungswerks Adolf Aich (BBW) in Ravensburg. Aus dem Regionalen Ausbildungszentrum Ulm wurde ebenfalls eine Mitarbeiterin geehrt. „Es ist geballte Fachkompetenz vertreten“, hieß es in der Laudatio. Den Mitarbeitern wurde von ihren Vorgesetzten nicht nur eine hohe Fachlichkeit bescheinigt, sondern auch gedankt für ihr Engagement, die Fähigkeit sich dem Wandel zu stellen und Neues stimmig mit den eigenen Erfahrungen zu verknüpfen. Aber auch der gewissenhafte und schülergerechte Umgang, verbunden mit dem Respekt für die Jugendlichen, wurden als wichtige Eigenschaften der langjährigen Mitarbeiter hervorgehoben. Einige Jubilare gaben ihrerseits kurze Resümees, wie: „Ich freu mich einfach, dass ich hier bin.“ „Es ist schön, dass ich als Rentner bei den Mitarbeitern vom BBW immer noch gefragt bin.“ oder „Im BBW machen wir gute Arbeit. Wenn ich sehe, wie die Jugendlichen sich entwickeln, sehe ich, dass die Arbeit viel Sinn macht.“

 

Langjährige Mitarbeiter leisten großen Beitrag

Aus dem „Olymp der Jubilare“ konnte August Ray die längste Betriebszugehörigkeit mit 45 Jahren vorweisen. Nach seiner Lehre als Landmaschinen-Mechaniker begann er bei der Stiftung Liebenau und arbeitete lange Jahre in der Fahrzeugtechnik in Liebenau. „August war immer dort, wo was nicht lief“, hieß es in der Laudatio. Später siedelte er ins BBW, wo er auch Brandschutzbeauftragter wurde. Als „elektrotechnisch unterwiesene Person“ war er mit seinen vielfachen Kompetenzen flexibel einsetzbar und habe einen Riesenbeitrag fürs Unternehmen geleistet. Die Kollegen seien sehr froh, dass er ihnen auch im Ruhestand immer wieder aus der Patsche hilft.

 

Die Kunst, bei sich zu sein

Geschäftsführer Lüdtke schloss den offiziellen Teil mit einem Zitatauszug von Alfred Delp. Der Jesuit war im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und wurde von den Nazis ermordet: „Dass es uns aber wohl darauf ankommt, um jeden Preis so zu sein, wie wir sind.“ Es sei eine Kunst bei sich zu sein, so Lüdtke, die man trainieren müsse. Auch Feiern gehöre zu der Dimension, bei der man bei sich ist. Mit diesen Worten lud er die Gäste zum anschließenden geselligen Miteinander ein.

Die Jubilare:

 

10 Jahre: Robert Carevic, Erwin Heger, Johannes Bucher, Rodica Ebner, Stephan Geiger, Klaus Hagmann, Karl Klaus, Margit Maldinger, Sabine Napp, Irina Neher, Franz Siebenrock, Jennifer Stark, Aberash Shimeles, Christian Joos, Verena Roth, Ursula Büchele, Sybille Gerster, Stefan Martin Ott

 

20 Jahre: Klaus Bussenius, Roswitha Dvorak, Maria Fuchsloch, Jürgen Hirscher, Barbara Zeller-König

 

25 Jahre: Klaus Braxmeier, Gesina Hittinger, Ingolf Kaes

 

30 Jahre: Franz Binder, Hans-Markus Oberhauser

 

35 Jahre: Bernd Vollers

 

40 Jahre: Veronika Hirschmann

 

45 Jahre: August Ray

 

 

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