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Bewegung in der Tarifdiskussion

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Die Diskussionen um die Vergütung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Liebenau Leben im Alter geht weiter. Vorstand und Geschäftsführung haben inzwischen mehrere Gespräche geführt.

Nach mehreren Gesprächen zwischen Stiftung und Betriebsrat fand in der vergangenen Woche ein erstes Gespräch mit der Gewerkschaft ver.di statt. Offen und konstruktiv sei der Austausch gewesen, berichtet der Vorstand. Man habe die jeweiligen Positionen ausgetauscht und sich über das weitere Vorgehen verständigt. Die Stiftung Liebenau hat offiziell um Aufnahme von Verhandlungen gebeten, die Gewerkschaft wird nach eingehender Beratung darauf antworten.

 

In der Woche zuvor war der Vorstand auf Einladung des Sozialministers Manfred Lucha zu Gast in Stuttgart, um auch dort das bisherige Vorgehen zu besprechen, Hintergründe und Perspektiven zu erläutern. Auch der Generalvikar der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Prälat Dr. Clemens Stroppel nahm an dem Gespräch teil.

 

Parallel verfolgen die Beteiligten mit hoher Aufmerksamkeit die öffentliche Diskussion über die Pflege, ihre Finanzierung und über einen möglichen Flächentarifvertrag. Dieser ist zurzeit sehr umstritten unter den verschiedenen Interessengruppen. Politik und Gewerkschaften fordern eine einheitliche Systematik, die privaten Arbeitgeber sehen das äußerst kritisch. Die Wohlfahrtsverbände haben sich bisher nicht eindeutig positioniert.

 

Die Stiftung Liebenau hat nach wie vor das Ziel, eine tarifliche Vereinbarung zu treffen, und wartet auf die Rückmeldung der Gewerkschaft, die laut ver.di spätestens nach den Sommerferien kommen wird. Wir werden an dieser Stelle weiter über die Entwicklung informieren.

 

 

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