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Buntes Holzkreuz in St. Helena kündet von der Vielfalt der Menschen

VOGT – Seit Mai ist das neue Sozialtherapeutische Wohnheim St. Helena in Vogt bewohnt, und schon viele Besucher haben das Haus betreten. Dort fällt ihr Blick auf ein farbenfrohes, großes Wandkreuz. Es ist ein handgefertigtes Unikat, steckt voller Symbolik und erzählt eine Geschichte.

Vielfalt in allen Bereichen: Das neue Holzkreuz passt perfekt zu den Bewohnern des Hauses St. Helena.

Symbol für christliche Werte

Als es um das Einrichten des neuen Wohnheims der Stiftung Liebenau in Vogt ging, war für Hausleiter Holger Trebitscher klar: „Wir brauchen ein Kreuz.“ Denn das Kreuz als Symbol des Christentums „steht für die Werte und die Haltung, die auch die Stiftung Liebenau vertritt“, wie er sagt. Mit Daniela Wengert, die für das kreative Arbeiten in der Förderwerkstatt zuständig ist, war er sich einig: Es sollte ein besonderes Kreuz sein. Eines, das zu den 24 Bewohnern des Hauses passt.

 

Gemeinschaftsarbeit aus Holzresten

Aus den Holzresten, die Daniela Wengert vorfand, entstand das Kreuz – unter Mitwirkung einiger Heimbewohner. Sie sägten die Holzstücke an der Gehrungssäge zurecht und übernahmen Schleifarbeiten, wie beispielsweise das Kantenbrechen. So wurde eine Gemeinschaftsarbeit daraus, zu der die Beteiligten, im Rahmen ihrer Fähigkeiten, etwas beitragen konnten. Dabei durfte jedes Holzstück seine Eigenheit behalten. Am Ende fügten sie sich zu einer lebendigen Struktur zusammen. Für Daniela Wengert ein Ausdruck des Lebens im Haus St. Helena. „Wir versuchen, alle Bewohner so zu nehmen, wie sie sind. Natürlich müssen sie sich auf das Sozialgefüge einlassen. Aber sie müssen sich dabei nicht verbiegen.“

 

Vielfalt in allen Bereichen

Sie sieht in dem Holzkreuz die Vielfalt der Persönlichkeiten, die in ihrer Buntheit im Haus zusammenleben. „Hier sind Menschen mit ausdrucksstarken und mit zurückhaltenden Charakteren. Gemeinsam sind wir stark. So, wie auch dieses Kreuz eine kräftige Form hat.“ Damit es den Raum nicht überlagert, hat es Daniela Wengert mit Wasserfarben bemalt. Dadurch behält es trotz seiner Größe und Buntheit auch einen zarten, unaufdringlichen Charakter und passt zur Gesamtsymbolik. „Das Sympathische dieses Holzkreuzes ist, dass es Vielfalt in allen Bereichen darstellt“, sagt Holger Trebitscher.

 

Mehr zum Thema christlich Handeln in der Stiftung Liebenau finden Sie in unserem Themendossier.

 

 

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