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Damit Kinder zuhause aufwachsen können

MECKENBEUREN-LIEBENAU/BULGARIEN – In Bulgarien leben viele Familien in existenzieller Not. Ihre Kinder im Heim unterzubringen, ist teuer und trägt kaum zur sozialen Entwicklung bei. Deshalb begleitet das Bulgarisch-Deutsche Sozialwerk (BDS), in Kooperation mit der Stiftung Liebenau und dem bulgarischen Verein Sauchastie, aktuell rund 40 Familien. Zweieinhalb Jahre lang wurden Projekte der Mobilen Sozialarbeit durch die Aktion Mensch gefördert. Künftig sind sie wieder auf Spenden angewiesen.

Leylya Hyusein (rechts) ist Laienberaterin (bulgarisch: „mediator“) im verarmten Varnaer Stadtteil Maksuda, wo 14.500 Menschen unter prekären Wohnverhältnissen leben. Laienberater stehen der Zielgruppe soziokulturell nahe, sprechen oft auch deren Muttersprache und kommen teils selbst aus der örtlichen Gemeinschaft.

Das Haus der Familie in Maksuda war 2015 zwangsabgerissen worden. Der Vater errichtete im Hof der Großmutter eine Hütte für die Familie. Die Kinder nehmen auch am Bildungsprojekt STEP IN des BDS und seines Freundeskreises an der Schule Otec Paisii teil.

Hilfe zur Selbsthilfe

Oft sind es kinderreiche, arbeitslose Familien oder alleinstehende, minderjährige junge Menschen, die ihre Kinder in ein Heim geben oder die, aufgrund ihrer prekären Wohn- und Lebensverhältnisse, seitens des Jugendamts dazu veranlasst werden. Beratungen schon während der Schwangerschaft, begleitende Dienste, Selbsthilfegruppen und Nachbarschaftszentren, aber auch konkrete Spenden wie Babynahrung, Windeln, Lehr- und Lernmittel, Medikamente oder die Übernahme von Arztgebühren, helfen aus der Misere.

 

Die Erfahrungen des mobilen Teams haben gezeigt, dass sich viele in Not geratene Familien nach kompetenter Aufklärung, Beratung und Begleitung gerne engagieren und Verantwortung übernehmen. Zur Unterstützung dieses Familienhilfe-Projekts wurde im Jahr 2013 ein Familienfonds gegründet, aus dem materielle Hilfen wie Nahrung, Medikamente, Windeln, Untersuchungen, Renovierungen finanziert werden. Der Fonds wird vom mobilen Team selbst verwaltet.

 

Kleine Beträge mit großer Wirkung

Finanzielle Mittel erhält das BDS vor allem von seinen deutschen Mitgliedern, der Stiftung Liebenau und der stiftung st. franziskus heiligenbronn sowie weiteren Förderern. Beide Stiftungen arbeiten gemeinnützig und auf christlicher Grundlage. Daneben ist das BDS aber auch auf Spenden an den Freundeskreis des BDS e. V. angewiesen, die zum Beispiel in den Familienfonds fließen.

Spendenkonto Freundeskreis des BDS

Stichwort „Familienfonds“

IBAN: DE75 6509 1040 0320 1480 09

BIC: GENODES1LEU, Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
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Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de