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Das neue Haus der Pflege Dr. Albert Moll öffnet seine Türen

TETTNANG – Das neue Haus der Pflege Dr. Albert Moll der Stiftung Liebenau ist fertiggestellt. Am Tag der offenen Tür letzten Samstag überzeugten sich über 500 Interessenten vor Ort von der ansprechenden Architektur und dem innovativen Konzept des Hauses: Neben 45 modernen Einzelzimmern mit Rundumbetreuung bieten zehn Appartements mit innovativen technischen Assistenzsystemen bedarfsgerechte Unterstützung und umfangreiche Sicherheit für Seniorinnen und Senioren.

Norbert Schuster, Einrichtungsleiter im neuen Haus der Pflege Dr. Albert Moll, informierte über das vielfältige Angebot beim Tag der offenen Tür.

Dr. Alexander Lahl begrüßte die zahlreichen Besucher am Tag der Offenen Tür im Haus der Pflege Dr. Albert Moll

Ein Ständchen für des neue Haus der Pflege Dr. Albert Moll

Zahlreiche Besucher und buntes Programm

Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Unternehmen der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume begrüßte die zahlreichen Besucher und freute sich über das rege Interesse der Tettnanger Bürger. Norbert Schuster, Einrichtungsleiter des neuen Hauses, verwies auf das bunte Programm: Neben regelmäßigen Führungen, standen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Liebenau auch zur individuellen Beratung über das umfangreiche Angebot bereit. Wolfram Lutz, Leiter der Städtischen Musikschule Tettnang und sein Schüler Jonas Bär unterhielten die Gäste außerdem mit einem Violinkonzert. Für das leibliche Wohl wurde im Foyer ein Imbiss gereicht.

 

Zentrale Lage und moderne Architektur

Das neue Haus der Pflege Dr. Albert Moll befindet sich unweit des Tettnanger Stadtzentrums und in direkter Nachbarschaft zum Haus der Pflege St. Johann und den „Lebensräumen für Jung und Alt“ der Stiftung Liebenau. Die Baukosten in Höhe von 9,7 Millionen Euro hat das Deutsche Hilfswerk mit 250.000 Euro bezuschusst. Das von Wassung Bader Architekten geplante und von der F. K. Systembau GmbH erstellte Gebäude zeichnet sich sowohl durch seine moderne Architektur als auch sein innovatives Konzept aus: „Neben den großzügigen und lichtdurchfluteten Räumlichkeiten laden auch die mediterran gestalteten Innenhöfe und Außenflächen zum Verweilen ein“, zeigte sich Norbert Schuster begeistert.

 

Wohn- und Pflegegemeinschaft mit hohem Komfort

Geprägt von zwei Atrien, umfasst das Gebäude 45 moderne Einzelzimmer, die ab Mai dieses Jahres bezogen werden können. Sie alle verfügen über ein eigenes Bad und sind aufgeteilt in drei Wohn- und Pflegegemeinschaften, mit jeweils einem gemeinschaftlichen Wohn- und Essbereich sowie einer Küche. Die Wohn- und Pflegegemeinschaften beinhaltet das Angebot einer 24-Stunden-Betreuung durch ein multiprofessionelles Alltagsteam, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege, der sozialen Betreuung sowie der Hauswirtschaft. Die verschiedenen Berufsgruppen arbeiten Hand in Hand und gestalten in Absprache mit den Angehörigen und Ehrenamtlichen sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern deren Alltag.

 

Service Wohnen mit technischen Assistenzsystemen

Die zehn barrierefreien Appartements nach dem Konzept Service-Wohnen sind ab Juni dieses Jahres bezugsfertig. Hier finden Alleinstehende und Paare, die ein gewisses Maß an Hilfen benötigen und ihren Alltag weiterhin selbstbestimmt gestalten möchten, Geborgenheit, Sicherheit und Gemeinschaft. Das Case- und Care-Management sowie innovative, technische Assistenzsysteme bieten individuelle und bedarfsgerechte Unterstützung.

 

Zur Grundausstattung des Service-Wohnens gehört neben der automatischen Herdabschaltung ein automatisch einschaltendes Wegelicht, das in der Nacht für Orientierung sorgt und vor Stürzen schützt. Über einen leicht zu bedienenden Taster am Bett kann im Notfall ein ambulanter Pflegedienst kontaktiert werden. Die eingebauten Sensoren können außerdem weitere Informationen übermitteln: Etwa eine außergewöhnlich hohe Bewegungsaktivität, überdurchschnittlich lange Aufenthalte im Bad oder keine Rückkehr ins Bett in der Nacht. In solchen Fällen wird der ambulante Dienst alarmiert.

 

Die Implementierung der Assistenzsysteme übernimmt die InHaus GmbH, die zu den führenden Anbietern von innovativen Smart-Home- und Assistenzlösungen gehört. Die zukunftssicheren und erprobten Lösungen von InHaus basieren auf der Realisierung von über 1.400 Wohneinheiten und der engen Kooperation mit dem Fraunhofer InHaus-Zentrum.

 

„Selbstverständlich werden die technischen Assistenzsysteme erst nach umfangreicher Aufklärung und Zustimmung entsprechend der individuellen Bedürfnisse eingesetzt und ersetzen nicht den zwischenmenschlichen Austausch und die persönliche Zuwendung“, so Dr. Lahl. „Unsere Fachkräfte suchen in regelmäßigen Zusammenkünften das direkte Gespräch mit den Mieterinnen und Mietern und organisieren bei Bedarf weitere Unterstützungsmaßnahmen. Die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von technischen Assistenzsystemen werden von uns außerdem kontinuierlich reflektiert“, betonte Lahl.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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