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Ein Elch knutscht im Café L’Arte

RAVENSBURG/BODNEGG – Das Ravensburger Café L’Arte ist in der Kreativwerkstatt Rosenharz ein fester Begriff. Regelmäßig sind dort Bilder von den Künstlern der Stiftung Liebenau zu sehen. Die aktuelle Ausstellung widmet sich den expressionistischen Werken von Scarlett Schäfer. In einer Feierstunde an einem lauen Frühlingsabend eröffnete sie ihre Ausstellung „Dich knutscht wohl ein Elch“ und stellte ihre Bilder vor.

Mit einer Vernissage wurde die Ausstellung „Dich knutscht wohl ein Elch“ im Café L´Arte eröffnet (v. li.): Werkstattleiter Albert-Jan Brunzema, Künstlerin Scarlett Schäfer, Kunsttherapeutin Irmgard Stegmann und die Gastgeber Frederica und John Cescato.

Fasziniert lauschten die Besucher der Vernissage den Schlagern der 70er-Jahre.

Charlotte Bilek an der Gitarre, und Günter Pruchner an der Trommel umrahmte die Vernissage.

Die Künstlerin Scarlett Schäfer stellte ihre Bilder vor.

Scarlett Schäfer (rechts) berichtete aus ihrer Zusammenarbeit in der Kreativwerkstatt Rosenharz mit Kunsttherapeutin Irmgard Stegmann (links). Moderation: Werkstattleiter Albert-Jan Brunzema.

Die Geschichtenerzählerin

Der rote Elch steht im Mittelpunkt. „Ich habe nie gedacht, dass ich es kann.“ Scarlett Schäfer erzählt von den Anfängen, vom Herantasten an das mächtige Tier. Charmant schaut der Elch von der Leinwand. Er strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, lässt die Menschen ankommen, lädt zum Verweilen ein. Eine verschmitzte Natur, die in den Wäldern Schwedens daheim ist. Als habe der Elch nur zufällig den Weg ins Café L’Arte gefunden. Überhaupt sind die harmonischen Kompositionen von Scarlett Schäfer an den Bilderrahmen nicht zu Ende. Die Werkstatt-Beschäftigte ist eine faszinierende Geschichtenerzählerin und das spiegelt sich in ihren Bildern wieder.

 

Kreativwerkstatt Rosenharz

Schon jung hat Scarlett Schäfer den Weg zur Malerei gefunden. Regelmäßig nimmt sie beim Malen in der Kreativwerkstatt teil. Für ihre Arbeit lässt sie sich von dem österreichischen Künstler Peter Feichter inspirieren. Immer ist es ein Suchen der eigenen Form- und Farbgebung. Ihre Bilder sind beflügelt von ihrer Fantasie, die nichts festhalten will, die großzügig jedem Motiv die Freiheit gibt, zu sein, wie der behäbige Urfisch am Anfang der Zeit. Ihre Liebe zum Meer kommt ebenfalls in dem „Paradies im Jetzt“ zum Ausdruck

 

Ein Augenblick des Glücks

„Unter der künstlerischen Leitung von Irmgard Stegmann arbeiten verschiedene Menschen zusammen, um mit Farbe und anderen Materialien ihre Ideen im Dialog mit einer Leinwand zum Ausdruck zu bringen“, informierte Albert-Jan Brunzema aus der Kreativwerkstatt. Der Leiter des Förderbereichs in Rosenharz ermutigte die Besucher, sich von den Bildern ansprechen zu lassen: „Johann Wolfgang von Goethe hat festgestellt, es brauche nicht viel um glücklich zu sein. Es würde genügen, täglich ein schönes Bild anzuschauen. Man muss seine Sinne öffnen, sich auf den Weg machen, so wie sie es heute Abend gemacht haben, um hier einen Augenblick des Glücks zu empfangen.“

 

Vernissage

Die Caféinhaber Frederica und John Cescato sind von den Bildern fasziniert - die Besucher auch. Charlotte Bilek an der Gitarre, und Günter Pruchner an der Trommel umrahmte die Vernissage mit Schlagern der 70er-Jahre. Das Publikum war begeistert.

 

Ausstellung „Dich knutscht wohl ein Elch“

Café L’Arte, Roßbachstraße 10, 88212 Ravensburg

Die Bilder sind dort bis 7. Juni 2018 zu sehen.

 

 

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