Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Ein Herz für Bienen, Kräuter und mehr

MECKENBEUREN/LIEBENAU – Am vergangenen Wochenende hatte die Stiftung Liebenau zu Kräutertagen eingeladen. Das Interesse war enorm. Inmitten duftender Kräuter und blühenden Balkonblumen hatten die Gärtner ein grünes Klassenzimmer eingerichtet. Eine Vortragsreihe über Hildegard von Bingen, Tee- und Bienenpflanzen, Lavendel, Kräuter und mehr begleitete die Kräutertage.

Die Liebenauer Kräutertage inspirierten die Gartenliebhaber mit einer fachkundigen Vortragsreihe und einer besonderen Vielfalt an Sommerblumen für die Beet- und Balkonbepflanzung, Gemüsejungpflanzen und aromatischen Kräutern.

Die Beet- und Balkonblumensaison ist eröffnet

Wildkräuterführungen und Workshops ergänzten das Programm. Die Kinder streiften mit den Kräuterdetektiven über das Gelände. Die Gärtnermeister führten durch den Betrieb. Mit den Kräutertagen eröffneten sie die Beet- und Balkonblumensaison. Großes Interesse bekundeten die zahlreichen Besucher auch an dem Sommergemüse aus Liebenau. "Die Gurkenernte hat begonnen und in zehn Tagen können wir die ersten eigenen Tomaten ernten", versprach Tilman Wetzel, Gärtnermeister im Gemüsebau.

Hildegard von Bingen

Einen Tag widmeten die Gärtner der heiligen Hildegard von Bingen. Die Liebenauer Gärtnermeisterin Hildegard Danner hat die Heilpflanzenschule in Freiburg absolviert und ist selbst ein Fan der Mystikerin. Heilpraktikerinnen und Kräuterfachfrauen informierten über Fasten, Aderlass, Schröpfen und Edelsteine nach Hildegard von Bingen und stellten ihre Heilpflanzen vor. Auch die Hauswirtschaft im Berufsbildungswerk Adolf Aich Ravensburg (BBW) hatte sich mit Energiekeksen und Petersilienwein nach Hildegard von Bingen auf die Kräutertage vorbereitet. Das Team der Liebenauer Kantine servierte im Frontcooking ein originales Hildegard-von-Bingen-Menü.

Gespür für Kräuter

In den Workshops lernten die Teilnehmer, wie sie mit getrocknetem Lavendel ein Badesalz oder mit Rosenblütenblättern ein Lichtbalsam herstellen können. Im Verkaufsladen im Liebenauer Landleben verwöhnte Bäckermeister Ludwig Elbs mit frischen Kräutern auf leckeren Backwaren. Eine Ausstellung der St. Elisabeth-Stiftung informierte über Hochbeete und Gewächshäuser der Heggbacher Werkstätten. Gärtnermeister Hans-Walter Baum pflanzte mit Gärtnern der Liebenauer Arbeitswelten Kräuterkästen, und unter fachkundiger Anleitung wurden interessierte Kinder zu Kräuterdetektiven ausgebildet.

Bienen, Teeanbau und Klostergärten

Pater Gerhard Seidler machte Lust auf Kräuter, egal ob es sich um die Brennnessel, den "Freund der Menschen", den "magischen" Rosmarin oder die Zitronenmelisse handelte, die seit Karl des Großen in jedem Klostergarten zu finden sei. Den Referenten zu Bienen- und Teepflanzen gelang es, die Zuhörer für grüne, blühende Pflanzen zu begeistern. Wer dann noch Fragen hatte, war bei den Liebenauer Gärtnermeistern genau richtig. Die Besucher schätzten "die fachkundige Beratung", "das tolle Engagement" und "das gelungene Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung." Die Heilpraktikerin Karin Bauer war von der Auswahl und Vielfalt beeindruckt: "Hier bekomme ich jede Pflanze."

 


 

Kontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11
88074 Meckenbeuren
Telefon 07542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de

 

 

Wenn Sie sich für unseren Newsletter Inklusion interessieren, melden Sie sich bitte hier an >

 



Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de