Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

„Eine Entscheidung, die man nur einmal trifft“

RAVENSBURG – „Wenn es dir gut geht, geht es mir auch gut“ sagt Johann Knöferl zu seiner Frau Elfriede kurz vor ihrem Notartermin in Ravensburg. Beide sind aufgeregt. Schließlich geht es um eine große Sache: ihr Haus. Das Ehepaar hat sich entschieden, sein Haus nach dem Modell der Zustifterrente der Stiftung Liebenau zu verrenten. Das Haus wird dabei verkauft, die Eigentümer erhalten eine monatliche Rente und ein lebenslanges Wohnrecht. Ein inzwischen immer beliebteres Modell. Vor allem für Hausbesitzer, die ihr Haus nicht verlassen möchten und ihre Rente aufbessern wollen.

Ehepaar Knöferl mit Coco: Zufrieden mit ihrer Entscheidung, können sie sich ganz ihrem Garten und ihrem Tageshund widmen.

Gründliche Beratung

Für die Stiftung Liebenau sind die Knöferls besondere Zustifter, denn mit ihnen konnte sie den inzwischen 100. Vertrag abschließen. Das klingt angesichts der knapp 15 Jahre, in denen die Stiftung Liebenau diese Form der Immobilienverrentung anbietet, nicht viel. Doch hinter jedem Vertrag stehen oftmals lange und gründliche Beratungen und Entscheidungsprozesse. „Jeder Fall ist anders und wir legen großen Wert darauf, dass unsere Zustifter zu 100 Prozent hinter ihrer Entscheidung stehen können und dauerhaft zufrieden sind“, betont Dr. Markus Nachbaur, Vorstand der Stiftung Liebenau.

 

„Wir suchen die beste Lösung“

Bei den Knöferls reifte die Entscheidung seit Oktober 2019. Frau Knöferl hatte einen Bericht über die Immobilienverrentung im Fernsehen gesehen. Sie recherchierte weiter und hatte schließlich über den Vertriebspartner Wüstenrot den Liebenauer Abteilungsleiter Christoph Sedlmeier am Apparat. Sie vereinbarten einen Vorort-Termin. Mit dem Sachverstand eines Diplom-Sachverständigen für Immobilienbewertung und Infos über den lokalen Immobilienmarkt im Gepäck, berät Sedlmeier das Ehepaar Knöferl und sieht sich das Haus an. „Ich kenne aus vielen Gesprächen die Bedenken und Argumente gegen und für eine Berentung. Erst einmal stelle ich die Stiftung Liebenau nochmals vor, weil den Interessenten natürlich Zuverlässigkeit und Solidität wichtig sind. Und ich höre vor allem viel zu. Denn ich muss erfahren, ob die Verrentung für die Senioren wirklich die beste Lösung ist oder ob eine andere Möglichkeit vielleicht besser passt“, erläutert Sedlmeier die erste Begegnung. Auch wie ein Vertrag aussehen könnte, was zu tun ist und wie der weitere Weg sein könnte, werde gemeinsam besprochen.

 

Garten ganz wichtig

So auch bei den Knöferls. Ein Gutachter nahm schließlich im ganzen Haus Maß, machte Bilder von außen, von innen und vom Garten. „Der Garten ist uns ganz wichtig“, erklärt Knöferl, „ein Umzug in eine Wohnung wäre nicht in Frage gekommen.“ Das sei auch der Grund gewesen, weshalb das Modell Immobilienverrentung überhaupt in Betracht gezogen worden war.

 

Mit dem Campingwagen an den Bodensee

Naturverbunden sind sie beide. Und eingefleischte Camper. So haben sie sich auch kennengelernt: Auf einem Campingplatz in Italien im Jahr 1976. Sie sind dann jahrelang zusammen an den Darß (Ostsee) gefahren, 10 Jahre lang nach Rügen, wo sie mit der Zeit sämtliche Fischer kennengelernt haben. Seit rund 12 Jahren fahren sie nach Kroatien. Gemeinsame Kinder haben sie nicht. Im Sommer 2020 dann, mitten zur Corona-Zeit, machten sie sich wieder mit dem Wohnwagen auf. Diesmal an den Bodensee, allerdings nicht zum Urlaub machen, sondern um den Vertrag über die Zustifterrente mit der Stiftung Liebenau abzuschließen.

 

Ein großer Schritt

Am Tag vor dem Notartermin kommen sie auf einem Campingplatz bei Tettnang an. Die schöne Landschaft können sie kaum genießen, zu groß ist die Anspannung. Sie machen sich viele Gedanken: Ist es der richtige Schritt? Ist die Stiftung Liebenau ein seriöser Partner? Sie beschließen einen kleinen Spaziergang in Liebenau zu machen. Sie waren zuvor noch nie dagewesen. „In dem Moment, wo wir durch Liebenau liefen, die Atmosphäre wahrnahmen, Leuten, die dort leben, begegneten, fiel die ganze Anspannung weg“, berichtet Frau Knöferl. Als sie dann auch noch sahen, dass die erste Zahlung drei Tage früher als erwartet auf dem Konto eingegangen war, waren alle Zweifel zerstreut. Auf die Führung durch Christoph Sedlmeier durch die Stiftung Liebenau konnten sie sich dann entspannt einlassen. Auch bei Herrn Knöferl, der immer etwas skeptisch und zögerlich in der Sache gewesen war, waren die Bedenken weg. „Wir haben wirklich unser ganzes Herzblut in das Haus gesteckt. Das war schon ein großer Schritt.“

 

Information:

 

Die Zustifterrente ist eine Form der Immobilienverrentung, die die Stiftung Liebenau seit rund 15 Jahren anbietet. Die Stiftung Liebenau erwirbt das Haus oder die Wohnung. Den „Zustiftern“ – Alleinstehenden oder Paaren ab 65 Jahren – wird ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch gesichert, und sie erhalten eine befristete oder lebenslange monatliche Zahlung.

 

 

Wenn Sie sich für unseren Newsletter Inklusion interessieren, melden Sie sich bitte hier an >

 


Pressekontakt:
Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
presse@stiftung-liebenau.de