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Erfolgreicher Ausbildungsabschluss trotz Corona-Krise

MECKENBEUREN-LIEBENAU - Rund 60 Auszubildende haben dieses Jahr ihre Ausbildung als Heilerziehungspfleger/in, Altenpfleger/in, Altenpflegehelfer/in, Arbeitserzieher/in oder Jugend- & Heimerzieher/in bei der Stiftung Liebenau erfolgreich abgeschlossen. Und das, obwohl die Prüfungen teilweise wegen Corona verschoben wurden und ein regulärer Schulbesuch in den letzten Monaten nicht möglich war.

Trotz Corona-Pandemie ein feierlicher Abschluss für die 60 Azubis, die in der Liebenau Teilhabe ausgebildet wurden.

Umringt von nun examinierten Fachkräften: Der Ausbildungsbeauftragte Markus Wursthorn

Die besonderen Umstände spiegelten sich auch in den Abschlussfeierlichkeiten wider. Aufgrund der Abstands- und Hygienebestimmungen konnten nicht alle Auszubildende gemeinsam und zusammen mit ihren Mentorinnen und Mentoren ihren Abschluss feiern, stattdessen fanden zwei Veranstaltungen statt. Was die Freude allerdings nicht geschmälert hat.

 

Systemrelevante Berufe

Die Ausbildungsbeauftragten Markus Wursthorn und Hermann Engbers gratulierten den Absolventen. „Sie sind nun alle examinierte Fachkräfte und arbeiten in systemrelevanten Berufen. Diese sind krisensicher, denn Fachkräfte für Menschen mit Unterstützungsbedarf wird es immer brauchen“, so Wursthorn. Engbers freute sich, dass der überwiegende Teil der Auszubildenden übernommen werden konnte: „Wir sind in der Liebenau Teilhabe sehr breit und differenziert aufgestellt. Ob in pflegeintensiven Bereichen oder bei ambulanten Diensten, jeder kann seinen Platz nach seinen Fähigkeiten und Wünschen bei uns finden.“ Auch die Mitarbeitervertretung gratulierte den Absolventen durch Ulrike Metzger.

 

Wertschätzung durch die begleiteten Menschen

Die neuen Fachkräfte schätzen besonders die große Unterstützung durch die Teams, die professionelle Begleitung durch die Mentorinnen und Mentoren und die guten Weiterbildungsmöglichkeiten während ihrer Ausbildung. Doch das wertvollste sei die Anerkennung und Dankbarkeit der Bewohnerinnen und Bewohner gewesen, so eine Auszubildende.

 

Fachkompetenz und Vernetzung

Eine gute Ausbildungsstätte bedeutet aber auch, dass die Fachkompetenzen gebündelt und weitergegeben werden. Dafür stehen die Mentorinnen und Mentoren, die die Schüler gleichzeitig motivieren, aber auch korrigieren müssen. Eine gute Vernetzung ist nötig, damit die unterschiedlichen Hospitationsstationen und die vielfältigen Möglichkeiten, die die Azubis durchlaufen, auch wahrgenommen werden können. Dies gelang, trotz der Corona-Krise gut, so die einhellige Meinung.

 

Rückmeldungen waren gefragt

Um die Qualität der Ausbildung stetig zu verbessern, wurden bei der Abschlussveranstaltung Kleingruppen gebildet und die Auszubildenden gefragt, was in der Ausbildung besser hätte laufen können, was vermisst wurde oder durch wen sie inspiriert wurden. Die Ausbilder beschäftigten sich mit den Fragestellungen, was in Bezug auf die künftige Anleitung hilfreich wäre, welche Verbesserungsvorschläge gemacht werden können, aber auch was bereits richtig gut läuft. Dies alles soll dann bei den nächsten Azubis umgesetzt werden.

 

Weitere Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der Stiftung Liebenau finden Sie hier >.

 

 

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