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Erlebbare Spuren: RAZ Ulm und Max-Gutknecht-Schule öffneten ihre Türen

ULM – „Spuren hinterlassen“ – unter diesem Zeichen stand der Tag der offenen Tür in der „Schillerstraße 15“, der am vergangenen Wochenende viele Gäste in das Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe am Ehinger Tor gelockt hat. „Spuren hinterlassen“ – so lautet auch das Motto des 20-jährigen Jubiläums, das das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) und die Max-Gutknecht-Schule der Stiftung Liebenau in diesem Jahr feiern.

Gleich mehrere Bildungs- und Sozialangebote der Stiftung Liebenau stellten sich in der „Schillerstraße 15“ vor.

Brezeln schlingen? So geht`s! Azubis und Ausbilder demonstrierten in der Backstube des RAZ Ulm ihre Handwerkskunst.

Kunstvolle Leckereien präsentierten die Hauswirtschaftsazubis des RAZ Ulm.

Herzlich Willkommen: Auch das Metzgereiverkaufsteam des RAZ Ulm kümmerte sich um das leibliche Wohl der vielen Gäste.

Großer Andrang herrschte an den Verkaufstheken der „Schillerstraße 15“, sodass die jungen Azubis alle Hände voll zu tun hatten.

Der Tag der offenen Tür im Jubiläumsjahr 2018 stand ganz im Zeichen des 20-jährigen Bestehens von RAZ Ulm und Max-Gutknecht-Schule.

Hier geht´s zur Kunst: Schülerausstellung in der „Max-Galerie“.

Zu den Publikumsmagneten beim Tag der offenen Tür in der „Schillerstraße 15“ zählte die Eröffnung der Schülerausstellung.

Viele Spuren, viele Stile, viel Kreativität: Kunsttherapeutin Ursula Riemhofer und Schulleiter Roland Groner freuen sich bei der Vernissage in der „Max-Galerie“ über die bunten Werke der Schülerinnen und Schüler.

Infos und Unterhaltung

Spuren – die waren tatsächlich überall zu sehen und zu erleben. So empfingen zahlreiche bunte Fußabdrücke aus Papier die Besucher und leiteten diese durch das ganze Haus. Dort hatten die Jugendlichen aus RAZ und Max-Gutknecht-Schule zusammen mit ihren Lehrern, Ausbildern und Bildungsbegleitern ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt: ob verschiedene Mitmachaktionen oder interessante Infos über die einzelnen Ausbildungsberufe und Bildungsmaßnahmen für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf.

 

Ein spannender Blick hinter die Kulissen

Ausbildung live erleben konnten die Gäste zum Beispiel in der RAZ-Backstube, wo die angehenden Bäckerfachwerker demonstrierten, wie man den Teig korrekt formt und zu leckeren Brezeln schlingt. Das ofenfrische Resultat konnte natürlich gleich vor Ort probiert werden. Und auch sonst wurde das Publikum an jeder Ecke verköstigt: ob im Ausbildungsrestaurant, an der Metzgerei-Verkaufstheke oder bei den Hauswirtschaft-Azubis, die unter anderem kleine Pinguine zum Vernaschen kredenzt hatten.

 

Spuren als Kunstwerke

Ihre Spuren hinterlassen – das haben Schüler der Max-Gutknecht-Schule in einem Kunstprojekt unter Begleitung der Ulmer Kunsttherapeutin Ursula Riemhofer. Der Abdruck der eigenen Füße in Gips bildete die Grundlage. Bei der Gestaltung des Drumherums ließen die Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf. Auf diese Weise entstanden ganz unterschiedliche und sehr persönliche Exponate, wie Schulleiter Roland Groner bei der Ausstellungseröffnung in der hauseigenen „Max-Galerie“ betonte: „Bunt, hell, dunkel, groß, klein, fröhlich, vielleicht auch traurig“ seien die einzelnen Kunstwerke und damit „so individuell, wie unsere Jugendlichen sind, wie Menschen sind“.

 

Musik und Podiumsgespräch

Zur Vernissage spielte die Band Lifting Haze auf, die davor und danach auch im Untergeschoss der „Schillerstraße 15“ für musikalische Unterhaltung sorgte. Derweil beschäftigte sich eine Podiumsdiskussion, unter anderem mit Dr. Thomas Frank von der IHK Ulm, mit der Zukunft der Arbeit in Zeiten der Digitalisierung.

 

Infos über weitere Bildungs- und Sozialträger

Darüber hinaus informierte die Stiftung Liebenau beim Tag der offenen Tür über ihre Ambulanten Dienste für Menschen mit Behinderungen und über das Angebot der „Lebensräume für Jung und Alt“. Vor Ort war schließlich auch die Ulmer Gustav-Werner-Schule und stellte die Bildungsmaßnahme der Berufsvorbereitenden Einrichtung vor. RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon freute sich am Ende über einen gelungenen Tag mit zufriedenen Gästen sowie „vielen Begegnungen und vielen Gesprächen“.

 

 

 

 

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