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Fachkräfte mit besten Chancen: Absolventenfeier im RAZ Ulm

ULM – Vom Bäckerfachwerker bis zur Verkaufshelferin – Fachkräfte sind gesucht. Zum 20-jährigen Jubiläum des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm, das zum Berufsbildungswerk (BBW) der Stiftung Liebenau gehört, haben 27 junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf den erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung gefeiert. Weitere 16 Jugendliche bekamen ein Zeugnis für die Teilnahme an einer Berufsvorbereitung, und ein junger Mann freute sich über den Abschluss der Bildungsmaßnahme KoBV (Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt).

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg ins Berufsleben ist geschafft: Die Absolventen des Regionalen Ausbildungszentrums (RAZ) Ulm freuen sich über den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung.

Sie wünschten den Absolventen viel Glück für die Zukunft (v.li.): Roland Groner (Rektor Max-Gutknecht-Schule), Gerhard Humm (Stadt Ulm), Martin Maier (Handwerkskammer Ulm), die BBW-Geschäftsführer Christian Braun und Herbert Lüdtke sowie Lothar Scherhaufer (Agentur für Arbeit).

Wertschätzung für das Geleistete

BBW-Geschäftsführer Herbert Lüdtke knüpfte an das Lied „You´ve got a friend“ an, das das Musikertrio aus Johannes Hettrich, Nicole Häußler und Mike Knehr zur Begrüßung der Absolventen spielte. „Es ist wichtig, dass man Freunde hat, die einen tragen.“ Aus Ravensburg sei er zur Verabschiedung nach Ulm gekommen, um wertzuschätzen, dass sich junge Menschen dem Weg der Ausbildung stellen und diese schaffen. „Gib mir einen Punkt, auf dem ich stehen kann. Dann kann ich die Welt aus den Angeln heben“, zitierte er Archimedes.

 

Recht auf Ausbildung

In diesem Sinne brauche es Halt, um Selbstvertrauen für den weiteren Lebens- und Berufsweg zu gewinnen. „Jeder junge Mensch hat das Recht auf eine, seiner Begabung entsprechenden, Ausbildung“, erinnerte Lüdtke an den Artikel 11 der baden-württembergischen Landesverfassung und dankte dem RAZ-Team: „Es freut mich, dass dies hier umgesetzt wird.“ Aktuell gelinge die Vermittlung ins Arbeitsleben sehr gut, sodass die Absolventen beste Chancen hätten, ihren Weg weiterzugehen.

 

Abschlusszeugnis ist mehr wert als ein Pokal

Von der Handwerkskammer Ulm gratulierte Ausbildungsberater Martin Maier zur bestandenen Prüfung: „Ich freue mich mit ihnen über ihren Erfolg. Sie haben ihr Geschick und ihr Wissen unter Beweis gestellt.“ Die Absolventen hätten auch in schwierigen Zeiten durchgehalten „Darauf können sie stolz sein“, so Maier. Lothar Scherhaufer von der Agentur für Arbeit zog den Vergleich zur Fußball-Weltmeisterschaft. „Der eine oder andere ist auch hier vorzeitig ausgeschieden, aber sie haben das Finale erreicht“, lobte er. Dabei sei das Abschlusszeugnis viel mehr wert als ein Pokal oder eine Medaille.

 

Das Lernen geht weiter

Ebenso wie Maier sieht Scherhaufer für die Absolventen beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Gerhard Humm von der Stadt Ulm schloss sich den lobenden Worten an und erinnerte daran, dass es nun darum gehe, auf dem sehr guten Grundstock aufzubauen. „Ich möchte sie ermutigen, auch künftig weiter zu lernen.“

 

Ein Segen für den weiteren Lebensweg

RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon und Roland Groner, Rektor der Max-Gutknecht-Schule, überreichten die lang ersehnten Zeugnisse, zusammen mit Ausbildern, Klassenlehrern und Bildungsbegleitern. „Einige von ihnen haben bereits einen Arbeitsplatz, einige hängen direkt die Regelausbildung an“, lobte Birgit Simon. Der Segensspruch von Lehrerin Sibylle Porske soll den ehemaligen Auszubildenden auch in der Zukunft Halt geben. Beim Büffet mit Kuchen und leckeren Snacks aus den RAZ-eigenen Betrieben hieß es aber erst einmal, den besonderen Tag zu feiern.

 

 

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