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Fachtag Esskultur: Genussvoll essen bis ins hohe Alter

MECKENBEUREN-LIEBENAU – Am 22. November 2018 fand im Schloss der Stiftung Liebenau der Fachtag der Pflege und Lebensräume zum Thema: Förderung der Esskultur – Glücksfaktor Essen? statt. Neben den Regional- und Einrichtungsleitungen waren auch die Hauswirtschafts- und Produktionsküchenleitungen vor Ort und durften sich auf einen ebenso informativen wie genussvollen Tag rund um das Thema Ernährung freuen.

Über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege und Lebensräume haben beim Fachtag zum Thema Esskultur teilgenommen.

Dr. Achim Hollenbach, Leiter der Abteilung Qualität und Entwicklung, begrüßte die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages Esskultur im Schloss in Liebenau.

Mit allen Sinnen genießen

Dr. Achim Hollenbach, Leiter der Abteilung Qualität und Entwicklung, begrüßte die über 60 Leiterinnen und Leiter und die Vertreter der Firma Transgourmet Deutschland, die im Rahmen des Fachtages Essen und Genuss im Alter anhand diverser Themen- und Probierstände mit allen Sinnen erfahrbar machten. Silvia Sibold, Mitarbeiterin der Abteilung Qualität und Entwicklung, gab einen kurzen fachlichen Impuls zum Thema Esskultur und Einblick in die Entstehung und den bisherigen Projektverlauf. Aufgeteilt in kleine Gruppen durften die Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer verschiedenartigste Häppchen auf Konsistenz, Geruch und Geschmack testen, sich selbst den Herausforderungen alter Menschen bei der Nahrungsaufnahme stellen und mögliche Lösungen diskutieren. Themenschwerpunkte der Probierstände waren das Anpassen der Nahrungskonsistenz bei Kau- und Schluckstörungen sowie Desserts, Zwischenmahlzeiten und Menüergänzungen für Menschen mit geringerem oder erhöhtem Energiebedarf. Zudem wurden Fingerfood-Variationen vorgestellt, an denen insbesondere demenziell erkrankten Menschen mit häufig ausgeprägtem Bewegungsdrang auch außerhalb der üblichen Mahlzeiten ausreichend Essen und Trinken angeboten werden kann.

 

Genussprojekte aus den Pflege und Lebensräumen

Nach einem gemeinsamen Mittagsessen stellten vier Einrichtungen der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume mit Kostproben und Rezepten ihre aktuellen Genussprojekte vor: Das Haus der Pflege St. Sebastian in Wittenhofen und das Haus der Pflege St. Ulrika in Mengen bewiesen mit eigenen Rezepturen zum Thema „Smoothfood“ und“ Püriert und trotzdem appetitlich“, dass Lebensmittel auch in zerkleinerter, zerdrückter oder aufgeschäumter Form ansprechend und sehr geschmackvoll sein können. Der Ulrichspark in Kißlegg nahm die Tagungsteilnehmer auf „Kulinarische Streifzüge durch die Fußball WM 2018“ mit und servierte Köstlichkeiten der gegnerischen Mannschaften der deutschen Nationalelf. Des Weiteren beeindruckte das Haus der Pflege St. Josef in Ottobeuren mit einer Vielzahl an traditionellem Gebäck aus ihrem Angebot „Rezept-Schätze – Backen mit Bewohnern“.

 

Neue Anregungen zur Förderung der Esskultur

Abschließend trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages in großer Runde zur Reflexion und zum Austausch wieder. Angeregt durch die vielfältigen Eindrücke und Informationen trugen sie zahlreiche Ideen zur Weiterentwicklung und Förderung der Esskultur bei alten Menschen zusammen. Dr. Achim Hollenbach bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr großes Engagement und zog ein positives Fazit: „Es ist wichtig, sich immer wieder bewusst zu machen, dass Essen und Trinken viel mehr ist als reine Nahrungsaufnahme. So war der Fachtag ein ganz praktischer Anlass, sich für das Thema Essen und Genuss im Alter neu zu sensibilisieren. Durch Ihre wertvollen Anregungen konnten heute viele Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie wir die Ernährung und die entsprechende Atmosphäre in unseren Einrichtungen weiter optimieren und somit das Wohlbefinden und die Gemeinschaft unserer Bewohnerinnen und Bewohner stärken können.“

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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