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FSJ an der Don-Bosco-Schule

MECKENBEUREN-HEGENBERG – Schulabschluss, Studium abgeschlossen oder fertige Berufsausbildung – und dann? Natürlich könnte man direkt arbeiten gehen oder ein Studium anfangen, aber wenn man Abwechslung sucht, noch nicht weiß was man tun soll, sich orientieren möchte oder ganz einfach keine Lust hat, nach dem Lernen schon wieder das Gleiche zu tun, dann ist ein FSJ oder BFD genau das Richtige. Jedoch fragen sich viele, ob sowas überhaupt zu einem passt. Fünf FSJler der Don-Bosco-Schule mussten sich auch erst informieren, welche verschiedenen Bereiche es für ein FSJ gibt und was die jeweiligen Tätigkeitsfelder für uns bereithalten. Hier ihr persönlicher Bericht.

Machen viele tolle Erfahrungen: die FSJ-ler an der Don-Bosco-Schule (v.l.) Sonja Dhahri, Amelie Maigler, Sven Hutschneider, Ronja Katzenmaier und Angelina Dankwardt.

„Hier in der Schule begleiten wir die Schülerinnen und Schüler bei verschiedenen Aufgaben und unterstützen sie im Schulalltag. Wir gehen mit ihnen zum Mittagessen und gestalten mit einer Fachkraft spielerisch deren Mittagspause. Wir bringen Schüler, die begleitet werden müssen, auf ihre Wohngruppen oder unterstützen die Lehrer bei verschiedenen AGs. Auch im Sport- und Schwimmunterricht helfen wir FSJ-ler den Lehrern die Schüler zu betreuen und anzuleiten. Teilweise dürfen wir auch unsere Physiotherapeuten unterstützen, indem wir schwermehrfachbehinderte Schülern ins Bewegungsbad begleiten. Im Unterricht unterstützen wir Schüler zum Beispiel in Mathe, Deutsch, Sachkunde oder Erdkunde.

 

Immer ein offenes Ohr

Mittlerweile sind wir auch Vertrauenspersonen und Ansprechpartner in schwierigen Situationen und haben immer ein offenes Ohr für sie. Man bekommt also einen Einblick in die verschiedensten Bereiche, was eine tolle Erfahrung ist. Langweilig wird es eigentlich nie, denn es gibt immer etwas zu tun und die Abwechslung ist sehr groß. Die Lehrer sind für uns da und begegnen uns mit viel Dankbarkeit. Wir arbeiten ebenfalls in der Verwaltung mit. Auch hier wird uns sehr viel Vertrauen entgegengebracht und wir dürfen Aufgaben übernehmen, die volle Konzentration und Engagement erfordern.

 

Toleranz, innere Ruhe und Gelassenheit

Es ist zwar nicht immer alles so einfach, doch wenn man all die schönen Momente, all die Erfolgserlebnisse beim Arbeiten betrachtet, dann sind die „ schwierigeren “ Situationen leicht zu meistern. Das Jahr im Freiwilligendienst ist nicht nur ein Jahr zwischen Schule und Ausbildung: Man lernt wirklich etwas fürs Leben. Wir alle haben uns in Toleranz, innerer Ruhe und Gelassenheit geübt, sind offener geworden und haben gelernt, dass jeder Mensch, gleichwertig ist und dass jeder, egal wie eingeschränkt er ist, immer einen gewissen Grad an Selbstständigkeit besitzt. Das FSJ an der Don-Bosco-Schule zu absolvieren, können wir allen nur weiterempfehlen, hier ist kein Tag gleich, es gibt viel Neues zu erleben und zu lernen und mit einem tollen Kollegium fühlt man sich gleich wohl.“

 

 

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