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Geldsegen für St. Severin – mit „Abstand“ die größte Spende in 2021

OPFENBACH – Mit großer Freude nahmen am vergangenen Freitag Monika Merk, die seit 1. März Einrichtungsleiterin im Haus der Pflege St. Severin ist, sowie Regionalleiter Bernd Reik eine großzügige Spende entgegen. Auf Initiative des Krankenpflegevereines Opfenbach und mit Unterstützung durch Bürgermeister Matthias Benz hat die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim 2.500 Euro an das Haus der Pflege der Stiftung Liebenau gespendet.

Rainer Hartmann (rechts) von der Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim überreicht dem Vorsitzenden des Krankenpflegevereins, Gebhard Straub (links), den Scheck, der für den Rollstuhl gedacht ist. Im Hintergrund der Bürgermeister der Gemeinde Opfenbach, Matthias Bentz, sowie Einrichtungsleiterin Monika Merk.

Die Hintergründe

Die Gemeinde Opfenbach im Westallgäu hat zahlreiche Straßen und Wege mit teilweise deutlichem Gefälle, so dass sich gerade Menschen im Rollstuhl nur mit viel Muskelkraft einer Begleitperson im Ort bewegen können. Das betrifft sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus St. Severin als auch Menschen, die in der privaten Häuslichkeit auf einen Rollstuhl angewiesen sind. „Das hat den Krankenpflegeverein schon im Herbst 2019 dazu bewogen, über die Anschaffung eines Rollstuhls mit elektrischer Schiebehilfe nachzudenken, der dann Heimbewohnern und Bürgern gleichermaßen zur Verfügung gestellt werden soll“, betont Gebhard Staub, Vorsitzender des Krankenpflegevereins. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste die konkrete Umsetzung des Vorhabens immer wieder verschoben werden. Da zudem die Anschaffungskosten eines solchen Rollstuhls bei mehr als 4.000 Euro liegen, war man zur Realisierung auch auf einen Spender angewiesen. Dieser konnte nun durch die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim gefunden werden.

 

Standort des Rollstuhls

Nachdem die Finanzierung gesichert war – die Aufzahlung des Betrages zwischen Kaufpreis und der Spende wird vom Krankenpflegeverein getragen – musste noch der Standort abgeklärt werden. Hier waren sich Gebhard Straub und Bernd Reik bald einig. Der Rollstuhl wird im Haus der Pflege St. Severin stehen und kann von dort, sobald die Corona-Pandemie wieder mehr Öffnung und Begegnung zulässt, von Bürgerinnen und Bürgern abgeholt und ausgeliehen werden. Bernd Reik betont: „Außerhalb der Pandemie war das Haus St. Severin immer eine offene Einrichtung, gut in die Gemeinde integriert und stets bedacht, die Kontakte zu Angehörigen, Gästen und Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen. Und das soll auch in Zukunft wieder so sein.“ Für Einrichtungsleiterin Monika Merk ist es ein schöner Start in eine neue Aufgabe und sie hofft darauf, dass der neue Rollstuhl bald zur Verfügung stehen kann. Ihr Dank gilt allen Personen, die dieses sinnvolle Vorhaben mit großem Engagement unterstützt haben.

 

 

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