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Gemeinsam lassen Talente das Schulmotto lebendig werden

BODNEGG – „Gemeinsam unterwegs – gemeinsam wachsen“: Dem Motto der Schule machten zahlreiche Schüler des Bildungszentrums Bodnegg (BZB) und sieben Beschäftigte der Werkstatt in Rosenharz der Liebenau Teilhabe mit ihrem Theaterstück alle Ehre. Der stürmische Beifall des Publikums in der vollen Festhalle in Bodnegg war Lohn und Bestätigung für vortreffliche Kunst in Sachen Theater, Gesang, Rhythmus und Zauberei.

Schülerinnen und Schüler des BZB zauberten mit ihren Schwertern wie die Profis: Der Mitschüler blieb unversehrt.

Respekt ein wichtiges Motiv: Schülerinnen und Schüler und Beschäftigte der Werkstatt Rosenharz der Liebenau Teilhabe schilderten dem Publikum, wie man respektvoll miteinander umgeht.

Die „Super Star Singers“ des BZB vollendeten viele Szenen mit dem passenden Song.

Fußballspieler und Bücherwürmer zusammenbringen - geht das?

„Wir sind…12,…13,…15,…40“: Junge und Ältere, Mädchen und Jungs, Menschen mit und ohne Einschränkungen taten sich zusammen, um gemeinsam ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Ihre Verschiedenheit verschmolz dort rasch zu einem stimmigen Ganzen. Die Unterschiede der Einzelnen ergänzten sich und verliehen der inklusiven Darbietung einen besonderen Reiz. Dem Publikum bot sich ein Allerlei aus Einzelszenen und Liedern verschiedener Freizeitgemeinschaften. Szenen wurden garniert und auf den Punkt gebracht mit exzellent intonierten Liedern der „Super Star Singers“. Den 15-köpfigen Chor begleiteten Klavier und Gitarre.

 

Von Mädchen, Fußball und Bücherwürmern

Mädchen schnallen den Kummer der besten Freundin sofort, wenn deren Freund am Handy Schluss gemacht hat. Dann sind sie da, um zu trösten und wissen, zu wem sie halten müssen. Trost spendete dem gebeutelten Mädchen auch das Lied „Wie schön du bist“. Andere versuchten beinahe Unmögliches: nämlich Fußballspieler und Bücherwürmer zusammenzubringen. Aufeinander zugehen, hieß die Losung, Unterschiede nutzen und respektieren, nicht gleich aufgeben. Dass auf der Bühne fast alles mit rechten Dingen zuging, zeigten die jungen Zauberer. Gekonnt ließen sie glitzernde Kugeln auf Tüchern tanzen, „durchstießen“ den blonden Kopf eines Mitschülers mit Schwertern und zauberten Blumentöpfe aus dem Nichts. Mit den Songs „Wir sind groß“ und „Astronaut“ setzte die Cajon-Gruppe der Super-Stimmung noch eins obendrauf.

 

Zum Ganzen zusammengefügt

Bevor das Stück bühnenreif war, sammelten Schüler des Bildungszentrums und Beschäftigte von Rosenharz ein Jahr lang gemeinsam mit ihren Lehrern Ideen, setzten sie um, probten und probierten, verfeinerten und verwarfen. Gegenseitiger Respekt, Empathie und Verständnis ließen sie zusammenwachsen. Authentisch wirkte das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit, das auf der Bühne sichtbar war.

 

Viele gemeinsam am Werk

Schulleiterin Gabriele Rückert bestätigte den Aktiven großes Talent und dankte „für einen wunderschönen Abend“. Zwei Schülerinnen ließen es sich nicht nehmen, den Beteiligten stellvertretend für die Schüler zu danken: den Lehrerinnen und Initiatorinnen Tanja Joseph und Sandra Baumgärtner sowie Jutta Klawuhn vom Theater Ravensburg für ihre Unterstützung, außerdem dem stellvertretenden Schulleiter und Chorleiter Alexander Matt. Möglich machten aber noch viele andere den gelungenen Abend: Von der Bewirtung bis zur Technik. Bis hinter die Kulissen galt das Motto: Gemeinsam unterwegs – gemeinsam wachsen.

 

 

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