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Große Klausur Stuttgart: Staatssekretärin Bärbl Mielich warnt vor Krise

STUTTGART – Am 21. Juni 2018 trafen sich die Führungskräfte der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume und der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist Pflege und Lebensräume zur Großen Klausur in Stuttgart. Zu Gast war Staatssekretärin Bärbl Mielich aus dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, die in ihrem Vortrag auf die politischen Herausforderungen für die Pflege einging und von einer „ernstzunehmende[n] Krise in der Pflegepolitik“ sprach.

Stefanie Locher (links), Geschäftsführerin der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume, mit Staatssekretärin Bärbl Mielich aus dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Als möglichen Lösungsansatz führte Mielich Das "Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten." an. Das Konzept des Ministeriums für Soziales und Integration begleitet und unterstützt Kommunen bei der Etablierung und Weiterentwicklung von Quartieren und eröffnet so die Chance, das Zusammenleben der Generationen und das Leben im Alter neu zu organisieren. Mielich ist sich sicher: „Älterwerden in einer Kommune ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. […] Wir brauchen die Mitverantwortung der Einzelnen.“ Die Kommunen seien dabei als Motoren im Sozialraum federführend.

 

Als weiteren wesentlichen Punkt spricht Mielich außerdem die Überwindung der Sektorengrenzen in der Gesundheitsversorgung an. Eine individuell passgenaue Pflege müsse sich an den Bedürfnissen der Patienten und nicht an den derzeitigen Strukturen orientieren. Dazu hat das Land ein Projekt entwickelt, das in den nächsten Monaten ausgewertet wird. Die Zukunft der Pflege sieht Mielich in der Zusammenstellung professioneller Versorgungsteams, zu denen neben der Pflege beispielsweise auch Physiotherapie und Logopädie gehören.

 

Der immer größer werdende Fachkräftemangel könne Mielich zufolge zudem durch eine Akademisierung des Pflegeberufs überwunden werden.

 

 

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