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Grundsteinlegung im St. Anna-Quartier

Fünf Partner, ein gemeinsames Projekt. Da wurde es recht eng in der Zeitkapsel. Dr. Markus Nachbaur brachte den Jahresbericht der Stiftung aber zielsicher in dem kupfernen Zylinder unter, der bei der Grundsteinlegung des St. Anna-Quartiers im Fundament einbetoniert wurde. Die Stiftung Liebenau ist bei dem Quartiersprojekt in Tettnang Initiator und Brückenbauer.

Dr. Markus Nachbaur, Vorstand der Stiftung Liebenau, sprach auf dem Festakt über die Rolle der Stiftung Liebenau.

Bürgermeister Bruno Walter dankte insbesondere der Gemeinde St. Gallus.

"Es ist der sichtbare Beginn einer außergewöhnlichen und zukunftsweisenden Kooperation", sagte Dr. Markus Nachbaur. Auf dem 12000 Quadratmeter großen Areal entstehen 130 genossenschaftliche Mietwohnungen. Die Hälfte davon wird deutlich unterhalb des Mietpreisspiegels angeboten. Das ist aber nur eine Besonderheit, wie Nachbaur in seiner Rede erläuterte: "Wir haben hier eine Verbindung von der Schaffung bezahlbaren Wohnraumes mit weiteren sozialen Zwecksetzungen, zum Beispiel der Inklusion." So wird es im St. Anna-Quartier 13 Wohnungen für Menschen mit Teilhabebedarf geben, ein Großteil der Wohnungen wird zudem barrierefrei gebaut. Zu Begegnungen und Austausch soll es im Quartierstreff "Pavillon" kommen.

 

Welche Rolle die Stiftung Liebenau bei dem Bauvorhaben spielt? "Vielleicht waren wir ein Stück weit Geburtshelfer, Bindeglied zwischen den Beteiligten und inhaltlicher Entwickler", sagte Nachbaur. Wesentlich für die Umsetzung war aber zunächst, dass die Gemeinde St. Gallus einen Großteil des Grundstücks zur Verfügung stellte. So dankte Bürgermeister Bruno Walter ausdrücklich dem örtlichen Pfarrer, Prälat Rudolf Hagmann und dem Gemeinderat: "Hier zeigt sich die Übernahme von sozialer Verantwortung, denn ohne die Gemeinde würde es dieses Projekt nicht geben."

 

Die Bauträgerschaft teilen sich zwei Genossenschaften, die bereits für Vorgängerprojekte mit der Stiftung kooperiert haben: Der Bau- und Sparverein Ravensburg und die Baugenossenschaft Familienheim aus Villingen. "Die Konstellation ist Ideal, weil beide Genossenschaften auf eine marktübliche Rendite verzichten. Nur so lassen sich unsere soziale Zielsetzungen überhaupt verwirklichen", sagte Nachbaur.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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