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Grundsteinlegung „Lebensräume Meran“

MERAN/SÜDTIROL – Auf dem Gelände des ehemaligen Eucharistiner-Klosters am Winkelweg in Meran entsteht derzeit eine Mehrgenerationen- Wohnanlage mit 22 Mietwohnungen, darunter viele Seniorenwohnungen, ein gemeindeeigener Kindergarten für zwei Sektionen. Auch der Sitz von Caritas Integra findet in den neuen Räumlichkeiten Platz.

Die Grundsteinlegung erfolgte leider ohne Feier und nur im kleinsten Kreis (v. li): Präsident Christian Klotzner, Landesrätin Waltraud Deeg, Dekan Hans Pamer, Architekt Gianni Berardesca, Merans Bürgermeister Paul Rösch.

Neues Konzept für Südtirol

„Hier sollen zukünftig Menschen verschiedener Generationen miteinander leben - rüstige Senioren, Alleinstehende, Paare, Alleinerziehende oder junge Familien“, freut sich Christian Klotzner, Präsident der Fondazione S. Elisabetta. „Besonders Senioren wünschen sich größtmögliche Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden und ein normales Lebensumfeld bis ins hohe Alter. Eine Antwort auf diese Bedürfnisse ist unser, für Südtirol neues Konzept der Lebensräume“, erklärt Klotzner.

 

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran

Leider musste die Grundsteinlegung im Frühjahr Corona-bedingt aufgeschoben werden und konnte auch jetzt, durch die neuerlich angespannte Lage, nicht im Rahmen einer öffentlichen Feier stattfinden. Dennoch war es den Verantwortlichen wichtig, den Grundstein zu legen und damit dem gesamten Bau den Segen zu erteilen. „Es ist wichtig, dass das Mehrgenerationen-Haus auf gutem Fundament gebaut wird“, sagte Dekan Hans Pamer bei der Segnung. Der Grundstein wird im Eingangsbereich der neuen Wohnanlage seinen festen Platz finden. Für Landesrätin Waltraud Deeg ist es sehr wichtig, dass trotz aller Schwierigkeiten die verschiedenen Sozialprojekte im Land weitergeführt und verwirklicht werden.

 

Gute Nachbarschaft fördern

Für die Wohnanlage gilt der Schlüssel: Zwei Drittel ältere Bewohnerinnen und Bewohner (über 60 Jahre) und ein Drittel jüngere. Hier leben Generationen miteinander, die Bewohner unterstützen und helfen sich gegenseitig im Sinne einer guten Nachbarschaft. Ein Gemeinwesenarbeiter wird für das Gelingen eines guten Miteinanders Sorge tragen. Wie das konkret aussieht, erklärt Christian Klotzner so: „Wir setzen hier auf Selbsthilfe und gegenseitige Unterstützung der Bewohner. Gemeinsame Einkäufe, Kochhilfe oder Kinderbetreuung sind sehr willkommen. Im Gemeinschaftsraum werden regelmäßige Treffen, Gymnastikangebote oder andere Aktivitäten stattfinden. Die Aufgabe des Gemeinwesenarbeiters besteht darin, die gute Nachbarschaft zu fördern und gemeinsame Initiativen zu initiieren.“

 

Gemeinsames Projekt

Gemeinsam mit der Diözese Bozen-Brixen, der Caritas, der Stiftung Liebenau, dem Diözesaninstitut für den Unterhalt des Klerus (DIUK), dem Eucharistiner-Orden und der Gemeinde Meran verwirklicht die Fondazione S. Elisabetta die neue Wohnanlage. Sie führt die Planungs- und Bauarbeiten durch und übernimmt anschließend die Führung. Die ersten Mieter können aller Voraussicht nach Ende 2021 einziehen.

 

Bereits seit 2010 ist die Stiftung Liebenau mit ihrer 100-Prozent-Tochter Liebenau Italia in Italien aktiv. Damals hat sie gemeinsam mit der Caritas der Diözese Boxen-Brixen die Fondazione S. Elisabetta (Stiftung St. Elisabeth) gegründet, eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Bozen, die sich für hilfsbedürftige Menschen in Südtirol einsetzt.

 

 

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