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Immer mehr Mitarbeiter der Stiftung Liebenau steigen aufs JobRad

LIEBENAU-MECKENBEUREN – Eine Idee greift um sich: Derzeit nutzen rund 570 Mitarbeitende der Stiftung Liebenau die Möglichkeit, über ihren Arbeitgeber ein Fahrrad zu leasen. Tendenz steigend. „JobRad läuft richtig gut. Fast täglich kommen neue Leasingverträge dazu“, sagt Marcus Halder, Leiter Personalmanagement Stiftung Liebenau. Er sieht darin ein gutes Mittel zur Mitarbeiterbindung, zur Förderung der Gesundheit und zur Entlastung von Umwelt und Parkplatzsituation. Besonders attraktiv: Mitarbeitende können mit einem JobRad Steuern und Sozialabgaben sparen.

JobRad läuft richtig gut. Derzeit nutzen rund 570 Mitarbeitende der Stiftung Liebenau die Möglichkeit, Tendenz: steigend.

Projekt auf breiter Basis

„Wir hatten vor einigen Jahren überlegt, was wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gutes tun können“, berichtet Marcus Halder. So sei die Idee entstanden, ein Fahrradleasing in Zusammenarbeit mit dem  Freiburger Unternehmen JobRad anzubieten. Nach einer zweijährigen Projektphase in der Liebenau Beratung und Unternehmensdienste GmbH (LBU) sowie in der Liebenau Gebäude- und Anlagenservice GmbH (LiGAS) wurde dieses Modell weiter ausgerollt. „Seit Frühjahr 2018 steht es allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung Liebenau und ihrer Tochtergesellschaften offen“, erklärt Marcus Halder.

 

In wenigen Schritten zum Wunschrad

Die Grundlage hatte der Fiskus im Jahr 2012 geschaffen. Seitdem werden Fahrräder steuerlich genauso behandelt wie Dienstautos – egal, ob es sich um Mountainbikes, Rennräder oder E-Bikes handelt.  Für Mitarbeitende der Stiftung Liebenau bedeutet dies konkret: Sie suchen bei einem JobRad-Fachhandelspartner ihr Wunschrad aus, lassen sich ein Angebot erstellen und übertragen die Details auf ein persönliches JobRad-Benutzerkonto. Die Stiftung Liebenau least das Fahrrad und schließt mit dem Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin einen Überlassungsvertrag. Dann heißt es: einfach losradeln.

 

Ersparnis bei Steuern und Sozialabgaben

Der Leasingvertrag läuft 36 Monate. In dieser Zeit zahlen die Mitarbeitenden kleine Raten, die im Rahmen einer Gehaltsumwandlung direkt vom Bruttogehalt abgezogen werden. Dadurch sind weniger Steuer und Sozialabgaben fällig. Die Höhe der Ersparnis ist individuell abhängig von der jeweiligen Leasingrate, dem Gehalt und der Steuerklasse. Zu bedenken gibt Marcus Halder, dass geringere Beitragszahlungen später auch die Leistungen der Sozialversicherungen verringern können. „Wie sich dies im Einzelfall auswirkt, muss jeder für sich abschätzen“, erklärt er.

 

Dienstlich und privat nutzbar

Viele Mitarbeitende schätzen es, dass die Leasingrate von der Stiftung Liebenau bezuschusst wird und eine Vollkaskoversicherung mit Mobilitätsgarantie im Schadensfall enthält. Geleast werden dürfen sogar zwei Fahrräder gleichzeitig, wenn sie zusammen einen Listenpreis von 7.500 Euro nicht übersteigen. Genutzt werden dürfen die Räder dienstlich und privat. Der Trend geht eindeutig zu Pedelecs (mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit): Sie machen 81 Prozent alles Leasingverträge der Stiftung Liebenau aus. Drei Leasingräder sind derzeit die schnelleren S-Pedelecs, beim Rest handelt es sich um normale Fahrräder ohne Akku. Am Ende der dreijährigen Leasingphase können die Mitarbeitenden die Fahrräder zurückgeben oder für 17 Prozent der Anschaffungskosten kaufen.

 

 

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Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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