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Kennenlernen in entspannter Atmosphäre

MECKENBEUREN-LIEBENAU - Der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen standen auch in diesem Jahr im Mittelpunkt beim Einführungstag für Führungskräfte der Stiftung Liebenau. 25 Mitarbeiter der mittleren und oberen Ebene, die im Laufe des letzten Jahres eine Führungsposition eingenommen haben, kamen im Schlosssaal des Liebenauer Schlosses zusammen. Die Teilnehmer, die aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angereist waren, stammen aus allen Bereichen des Verbundes der Stiftung Liebenau. Mit Prälat Michael H. F. Brock stand ein Mitglied des Vorstandes der Stiftung Liebenau für alle Fragen und Antworten rund um die Stiftung Liebenau zur Verfügung.

Die 25 neuen Führungskräfte der Stiftung Liebenau nutzten zusammen mit Vorstand Michael H. F. Brock (letzte Reihe, re.) den Einführungstag zum gegenseitigen Kennenlernen.

Prälat Michael H. F. Brock sprach über die Entstehungsgeschichte der Stiftung Liebenau.

Gudrun Steinmann (liegend) stellte zusammen mit Prälat Brock das Gleichnis vom barmherzigen Samariter nach.

Axel Sans, Andrea Biberger, Prälat Brock und Susanne Detzel (v. li.) hatten sichtlich Spaß.

Die "Küken" sind seit weniger als sechs Monaten bei der Stiftung Liebenau beschäftigt.

Die "Sandwich"- Gruppe beobachtete neugierig das Geschehen.

Von "alten Hasen" und "jungen Küken"

Nach der Begrüßung durch Axel Sans (Leiter Personalmanagement Stiftung Liebenau) durften es sich die neuen Führungskräfte gar nicht erst lange auf ihren Stühlen bequem machen. Denn zur Auflockerung der Runde bekamen alle Teilnehmer die Aufgabe, sich entsprechend der Entfernung ihres Arbeitsortes von Liebenau im Raum zu verteilen. Klare Sieger mit der weitesten Anreise waren die vier Mitarbeiter des Seniorenheims Neckertal in der Schweiz. Nächster Fragepunkt war die Dauer der Betriebszugehörigkeit zur Stiftung Liebenau. Hier wurden die Mitarbeiter in drei Gruppen- alte Hasen (über fünf Jahre), Sandwich (zwischen fünf Jahren und sechs Monaten) und Küken (weniger als sechs Monate) - eingeteilt. Auf stolze 34 Jahre Betriebszugehörigkeit brachte es dabei Barbara Hagel (Liebenau Berufsbildungswerk), während Susannne Detzel (Holding) mit dem 1. April als Eintrittsdatum absolutes Küken war.

 

Vorstellungsrunde offenbart spannende Lebensläufe

Bei der anschließenden Vorstellungsrunde der einzelnen Führungskräfte kamen äußerst spannende Lebensläufe zum Vorschein. Dabei fiel vor allem auf, dass nicht wenige erst über den einen oder anderen Umweg zu der heutigen Position und Berufung gefunden haben. Egal ob sie zuvor in der Immobilienbranche, im Bankwesen, in der Gastronomie oder im Handwerk tätig waren - sie alle kamen irgendwann an den Punkt, an dem sie feststellen mussten, dass ihnen die soziale Komponente in ihrem Beruf fehlte. Diesen wichtigen Bereich können sie nun bei der Stiftung Liebenau verwirklichen. "Was wir machen, kann man nicht alles lernen. Das muss man fühlen, das muss von Herzen kommen", brachte es Jan Ackermann (Liebenau Berufsbildungswerk) auf den Punkt. Viele Teilnehmer schätzten zudem den großen Gestaltungsspielraum und die Freiheiten zur Entwicklung neuer Ideen, die sie bei der Stiftung Liebenau als kirchlicher Trägerhaben.

 

Prälat Brock ruft christliche Werte in Erinnerung

Mit einem kurzen historischen Abriss über die Entstehungsgeschichte der Stiftung Liebenau und mit Zahlen und Fakten über die Stiftung konnte Prälat Michael H. F. Brock aufwarten. Doch neben nüchternen Zahlenkonstrukten und Organigrammen, war ihm besonders der christliche Leitgedanke, der über allem steht, wichtig. Am Beispiel des barmherzigen Samariters zeigte er auf, dass "wir an keinem Menschen vorbeigehen und uns von keiner Regel davon abhalten lassen". Ebenso wie Wirtschaftlichkeit und Fachlichkeit, müsse auch die christliche Haltung bewusst gelernt und gelebt werden. Den neuen Führungskräften gab er eindringlich mit auf den Weg, auf sich selbst zu achten und sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren. Das sei keine Form von Egoismus, sondern eine urchristliche Einstellung. Nicht umsonst heiße es "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", erinnerte Prälat Brock.

 



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