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Kommunal gestaltete Pflege: Fachkongress in Maikammer

MAIKAMMER – Demografische und soziale Entwicklungen fordern neue Denkansätze. Gleichzeitig sind aber besonders praktische und praktikable Antworten und Konzepte gefragt. Wie können zukunftsorientierte Wohn- und Lebensformen aussehen? Wie kann dem Bedürfnis einer alternden Gesellschaft, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu verbleiben, Rechnung getragen werden? Der Fachkongress „Pflege kommunal gestalten – Neues Miteinander im Quartier“, der am 7. November in Maikammer stattfand, hat sich genau mit diesen Themen beschäftigt. Der Kongress war Teil der Demografiewoche Rheinland-Pfalz vom 6. bis 13. November. Geladen hat die Stiftung Liebenau Pflege in Kooperation mit den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz und dem Pfalzklinikum.

Zahlreiche Teilnehmer hörten beim Fachkongress Dr. Alexander Lahl (Geschäftsführung bei der Stiftung Liebenau) zu.

Der Landrat der Südlichen Weinstraße, Dietmar Seefeldt, beim Grußwort.

Liane Jung von den Franziskanerbrüdern vom Heiligen Kreuz, nannte Beispiele, wie erfolgreiche Quartiersarbeit aussehen kann.

Interview mit Dr. Christiane Liesenfeld und Prof. Dr. Klie. Die Fragen stellte Ulrich Dobler (Leitung Stabstelle Politik und Internationales der Stiftung Liebenau).

Forum „Quartiersarbeit auf breiter Basis“ mit Gerhard Schiele von der Stiftung Liebenau.

Im Gespräch (v.li.): Dr. Christiane Liesenfeld (Referentin auf dem Fachkongress), Dr. Alexander Lahl (Geschäftsführung bei der Stiftung Liebenau) und Karl Schäfer (Bürgermeister von Maikammer).

Dr. Alexander Lahl und Stefanie Locher, Geschäftsführung bei der Stiftung Liebenau

Unterstützung und Zuspruch

Der Kongress stand unter der Schirmherrschaft von Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz. Interesse und Zuspruch kamen zudem vom Landrat der Südlichen Weinstraße, Dietmar Seefeldt und vom Bürgermeister der Gemeinde Maikammer, Karl Schäfer, die den Kongress mit ihren Grußworten eröffneten.

 

Gemeinden in der Verantwortung

Prof. Dr. Thomas Klie betonte in seinem Fachvortrag die Notwendigkeit, dem demografischen Wandel in erster Linie auf regionaler Ebene zu begegnen. „In den Kommunen müssen für vor Ort passende, bedarfsgerechte Lösungen gefunden werden. Die sozialraumorientierte Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen muss einen klaren Quartiersbezug haben“, so Klie. Er ist unter anderem Privatdozent in Klagenfurt und war Mitglied der Sachverständigenkommission des Siebten Altenberichts der Bundesregierung. Auch Dr. Christiane Liesenfeld, zweite Fachreferentin des Kongresses, betonte unter anderem die Bedeutung der Gemeinden, in Bezug auf die zukünftige Sozialraumentwicklung.

 

Den beiden Fachvorträgen folgte ein Interview mit Prof. Dr. Klie und Dr. Liesenfeld und gab gleichzeitig die Möglichkeit für die Kongressteilnehmer, sich mit Fragen und Anregungen einzubringen. Ganz konkrete Beispiele zu Quartiersarbeit und wie Kommunen und Träger auf die veränderten Anforderungen reagieren, wurden am Nachmittag dann in verschiedenen Foren vorgestellt.

 

Gastgeber Stiftung Liebenau Pflege

Stefanie Locher und Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführung bei der Stiftung Liebenau, gestalteten den Rahmen des Fachkongresses. „Wir sind mit der Anzahl von knapp 100 Teilnehmern, der Resonanz und dem Verlauf des Kongresses sehr zufrieden“, so Lahl. „Der demografische Wandel ist in der Gesellschaft angekommen.“

 

Weitere Informationen zum Fachkongress, den Foren und Referenten finden Sie hier.

 

 

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