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Liebenau Leben im Alter: Tarifverhandlungen sind eröffnet

SCHEER – Die Tarifverhandlungen zwischen der Liebenau Leben im Alter und der Gewerkschaft ver.di haben begonnen. Zu einem ersten Gespräch trafen sich Vertreterinnen und Vertreter beider Seiten am Donnerstag, 19. Dezember, im Haus der Pflege St. Wunibald in Scheer.

Passgenau, fair und zukunftsfähig

Auf der Agenda stand neben einem ersten Kennenlernen der jeweiligen Kommissionsmitglieder und einer Abstimmung über den Verhandlungsprozess die Darstellung der Interessen beider Seiten.

 

Die Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite versprechen sich von den weiteren Verhandlungen ein passgenaues, für alle Beteiligten faires und zukunftsfähiges Tarifwerk, das gute Arbeitsbedingungen und zukunftssichere Arbeitsplätze ermöglicht sowie innovative Perspektiven bietet. Gleichzeitig sollen während der Verhandlungen auch die Eigenanteile der Bewohner der Häuser der Pflege im Blick behalten und darauf geachtet werden, dass die Einrichtungen am Markt wettbewerbsfähig bleiben. Nur so können Menschen im Alter auch künftig wohnortnahe, auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Pflegeleistungen erhalten. Auf dem Weg zu solchen Bedingungen setzen die Verantwortlichen der Liebenau Leben im Alter auf eine möglichst partnerschaftliche Verhandlungsarbeit.

 

Komplexer Abstimmungsprozess

Aus Sicht der Arbeitgeberseite ist es eine komplexe Aufgabe, gute Tarifbedingungen für die Liebenau Leben im Alter zu erarbeiten. Sie verlangt von beiden Seiten hohes Engagement und große Bereitschaft zur Verständigung. Die Tarifverhandlungen werden am 23. Januar fortgesetzt.

 

Zur Vorgeschichte

Seit Dezember 2018 wird über die Vergütungsregelungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Liebenau Leben im Alter diskutiert. Ausgangspunkt war die Frage, ob für diese Tochtergesellschaft der Stiftung Liebenau ein Tarifvertrag geschlossen wird oder ob Regelungen innerhalb des Dritten Weges (so nennt man das besondere arbeitsrechtliche Regelungssystem der Kirche) möglich sind. Bis Oktober 2019 war darüber diskutiert worden, ob ein Dialogprozess hin zum Dritten Weg möglich sein könnte. Aus Sicht des Vorstands der Stiftung Liebenau wäre dieser Weg möglich gewesen. Mit den Partnern des Dritten Weges konnte jedoch kein Einvernehmen erzielt werden. Daher wurden nun die Tarifgespräche mit ver.di aufgenommen.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
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