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Liebenau Teilhabe ehrt ihre Jubilare

LIEBENAU/GORNHOFEN: Für 93 Mitarbeiter der Liebenau Teilhabe war es ein Tag zum Innehalten: Im Gut Hügle in Bottenweiler trafen sie sich mit der Geschäftsführung, um ihr Dienstjubiläum zu feiern. Gerade in Zeiten der Veränderung und der gesetzlichen Neuerungen, seien die langjährigen Mitarbeiter Brückenbauer zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sagte Geschäftsführer Jörg Munk. „Es ist mir eine Freude und eine Ehre, mit ihnen gemeinsam dieses Ereignis zu feiern. Herzlichen Glückwunsch!“

Jahrzehntelange Arbeit zum Wohl von Menschen mit Behinderung: 93 Mitarbeiter der Liebenau Teilhabe feierten im Gut Hügle in Bottenweiler ihr Dienstjubiläum.

Für die musikalische Unterhaltung bei der Jubilarehrung sorgte die Band „Brighter Side“ des Ravensburger Berufsbildungswerks Adolf Aich.

40 Jahre Behindertenhilfe

Das Fest nahm Jörg Munk zum Anlass, auf 40 Jahre Behindertenhilfe zurückzublicken. „In dieser Zeit hat sich vieles verändert. Soziale Arbeit ist ein Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen.“ Als großen Meilenstein bezeichnete er das Schwerbehindertengesetz, das 1974 verabschiedet wurde. „Damals standen Schutz- und Versorgungsgedanken im Fokus“, so Munk. 2001 seien mit dem Sozialgesetzbuch IX Begriffe wie Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe in den Vordergrund gerückt. Seit dem 1. Januar gelte das Bundesteilhabegesetz, in dem besser verankert sei, dass Menschen durch ihre Behinderung keine Nachteile erfahren. „Zum Beispiel können sie jetzt auch in einem gewissen Umfang Vermögen bilden“, erläuterte der Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe. Vieles habe sich im Laufe der 40 Jahre zum Positiven entwickelt.

 

Täglicher Beitrag für Mitmenschlichkeit
Das Fest zum Jubiläum sah Jörg Munk auch als Anlass, dankbar zu sein. So würden die Jubilare in einem gesellschaftlichen Umfeld arbeiten, in dem soziale Aufgaben ihren Platz und ihre Bedeutung hätten. „Gleichzeitig können Sie stolz sein. Dass es so ist, wie es ist, hat viel mit ihrem Engagement und ihrer Arbeit an der Basis zu tun.“ Als Teil der Stiftung Liebenau würden die Mitarbeiter täglich ihren konkreten Beitrag für Mitmenschlichkeit und eine aktive Zivilgesellschaft leisten. Aktuell befinde man sich mitten in einem Wandlungsprozess. „Das spüren wir alle.“

 

Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sieht Munk als Chance und Herausforderung zugleich: eine stärkere Orientierung an den Fähigkeiten und Bedürfnissen jedes einzelnen Menschen sowie eine am individuellen Bedarf orientierten Unterstützung. „Auf diesem Weg nehmen wir unsere Mitarbeiter mit all ihren Talenten mit“, betonte er und nannte die christliche Grundhaltung, Verlässlichkeit, Pioniergeist und Fachlichkeit in Verbindung mit modern gedachter Fürsorge. „Ich freue mich, dass wir miteinander auf einem guten Weg sind.“

 

„Die Arbeit gibt uns viel zurück“
Im Namen der Mitarbeitervertretung gratulierte Bernd Wiggenhauser den Jubilaren. „Wir arbeiten nicht nur, um Geld zu verdienen. Wir haben hier Anteil an einer großartigen Sache und unsere Arbeit gibt uns ganz viel zurück.“ Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Brighter Side“ des Berufsbildungswerks Adolf Aich. Bei Kaffee und Kuchen sowie einem leckerem Abendessen fanden die Jubilare Zeit für Gespräche und für den gemeinsamen Blick in Vergangenheit und Zukunft.

Die Jubilare

 

20 Jahre:

Monika Amann, Marianne Birkenmaier, Bernd Breiter, Natalina Costa, Maria Depfenhart, Wolfgang Ehmann, Doris Endreß, Susanne Englert, Andrea Feibel, Klaus Felder, Arnold Fuchs, Irmgard Gebhart, Susanne Glöckler, Stefan Haider, Bianca Heinle, Jutta Kling, Ingeborg Markert, Christian Müller, Manuela Öhler, Mirjam Reger-Heise, Markus Schaal, Klaus-Peter Schulz, Stefan Schwendinger, Rosa Sperle, Rozalia Steib, Monika Straub und Dieter Witzemann.

 

25 Jahre:

Christine Barth, Waltraud Baur-Viertel, Emilia Bohl, Joachim Bucher, Thomas Bürkle, Heiderose Bürkle, Sylvia Christberger, Irmgard Demmler, Irene Figilister, Olaf Fischer, Christina Gaupp, Carla Gitschier, Richard Gorski, Susanne Hartleb, Martina Hengge, Petra Hillebrand, Ruth Hofmann, Heidrun Homeister, Necmiye Kalyoncu, Uwe Keßler, Hildegard Kohler, Danuta Marczak, Ulrike Metzger, Andjelka Oschmann, Matthias Rueckgauer, Brigitte Sauter-Notheis, Anatoli Schepeta, Bernhard Schrapp, Gerlinde Schuster, Hans-Peter Strobel, Sylvia Unseld, Gerlinde Walka, Christine Weber, Irmgard Windbühler und Markus Wursthorn.

 

30 Jahre:

Barbara Ackermann, Sylvie Besnard, Armin Büchele-Gerster, Melanie Fisel, Bernd Klee, Petra Menner-Knörle, Walter Reichenberger, Andrea Sauter-Martin, Elke Schätzle, Heinz Silbereis, Roland Steinbeck und Sybille Zenker.

 

35 Jahre:

Lucia Adam, Gisela Burkhardt, Margarete Crönert, Sylvia Daiber, Barbara Deiringer, Theresia Horcher-Tradowsky, Ingeborg Noll, Bruno Ott, Margarete Pfister, Ulrich Schleicher, Joachim Schurrer, Ferdinand Schwarzer, Hermann Sprenger, Peter Thurn, Thomas Vetter und Helmut Zeiler.

 

40 Jahre:

Anna Beck, Ursula Frenzel, Angelika Lukes, Ingrid Renz und Rita Rothmund.

 



Pressekontakt:

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