Seitlich streichen für weitere Aufgabenfelder <>

Manfred Kohler neuer Rektor an der Don-Bosco-Schule in Hegenberg

MECKENBEUREN-HEGENBERG – Mit einer bunten Feier ist Manfred Kohler als neuer Rektor am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Don-Bosco-Schule von zahlreichen Gästen willkommen geheißen worden. Da Kohler schon seit Schuljahresbeginn 2017/2018 in Hegenberg tätig ist, konnte bereits eine erste positive Bilanz seines Wirkens gezogen werden.

Der neue Rektor der Don-Bosco-Schule wurde feierlich eingesetzt (v. li.): Markus Wursthorn (Geschäftsleitung Liebenau Teilhabe), Rektor Manfred Kohler mit Ehefrau und Jörg Munk (Geschäftsführer Liebenau Teilhabe).

Zahlreiche Gäste waren bei der Einsetzung des neuen Rektors der Don-Bosco-Schule anwesend (v. li.): Bruno Walter (Bürgermeister von Tettnang), Elisabeth Kugel (Bürgermeisterin von Meckenbeuren), Jörg Munk (Liebenau Teilhabe), Simone Daasch (Schulrätin) und Manfred Kohler mit Familie

Dass keine Vakanz der Schuleiterposition nach der Pensionierung des ehemaligen Rektors Wolfgang Közle entstanden sei, ist nicht selbstverständlich, so Markus Wursthorn, Geschäftsleiter im Bereich Arbeit und Bildung der Liebenau Teilhabe. Denn die Aufgaben eines Rektors sind komplexe und vielschichtige Führungsaufgaben, die aber auch viel Gestaltungsspielraum bieten. So ist Jörg Munk, Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe besonders erfreut, mit Kohler einen auch in der Sonderpädagogik fachlich erfahrenen Mann gewonnen zu haben, der zunächst von außen einen Blick auf die besonderen Herausforderungen der Schule im Rahmen des Fachzentrums Hegenberg werfen kann. Schließlich bedeutet Rektor der Don-Bosco-Schule zu sein, gleichzeitig Verantwortung für neun Standorte mit mehr als 200 Schülern zu übernehmen, die intensive Zusammenarbeit mit anderen Schulen im Umfeld zu pflegen und die Kooperation mit Gemeinden und dem Schulamt auszubauen.

Unruhige Zeiten in der Bildungspolitik
Kohler selbst war lange Zeit beim Staatlichen Schulamt in Markdorf beschäftigt, wo er gelernt hat „über den Tellerrand der Schule“ hinauszublicken. Simone Daasch, Schulrätin für SBBZ, wies darauf hin, dass auch fast zehn Jahre nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Bildungspolitik noch ein gutes Stück Weg zurückgelegt werden muss, damit inklusive Bildung verwirklicht werden kann. Das SBBZ Don-Bosco-Schule bietet aber einen „verlässlichen Schutzrahmen, individuelle Förderung und gute Perspektiven“ für Kinder und Jugendliche mit Assistenzbedarf. Munk ergänzte, dass es in Zeiten der Veränderung und der Orientierungsphase mit oft unklaren Rahmenbedingungen, besonders wichtig ist „ eine gute Spürnase auch für kleinere Schritte, die möglich sind, zu haben und diese mit Bedacht zu gehen“. So dürfe der neue Schulleiter auch den Mut für neue Wege haben und könne sich dabei auf die Unterstützung der Stiftung Liebenau verlassen.

Vernetzung in die Gemeinden
Wie wichtig dabei eine gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Schulen und den Gemeinden ist, zeigte sich in der Anwesenheit sowohl vieler Rektoren aus der Umgebung, als auch durch Bruno Walter, Bürgermeister von Tettnang und Elisabeth Kugel, Bürgermeisterin von Meckenbeuren. Kugel ist überzeugt, dass „die Schüler der Don-Bosco-Schule Schätze mitbringen, die tiefer liegen - auf die wir aber nicht verzichten können und wollen.“ Die Gemeinde Meckenbeuren sei bereit, Brücken zu schlagen und gute Rahmenbedingungen für die fein abgestimmten und hoch spezialisierten Förderprogramme der Schule zu schaffen.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm
Bei der fetzigen Gitarrenmusik der Band „Tocarritmo“ wippte so manch Gast mit den Füßen, bei dem Song „Neuanfang! Ab heute ist Herr Kohler dran“ sang Songwriter Peter Pux zusammen mit dem Lehrerchor und sorgte für manches Schmunzeln. Die Schülertanzgruppe brachte mit einer ausgefeilten Choreographie das Publikum zum Staunen und das Lehrerkabarett analysierte in einer Fallbesprechung die Persönlichkeit des neuen Rektors. Dabei wurde Manfred Kohler bis zum Jahr 2036 als Schulleiter des SBBZ in Hegenberg „verpflichtet“. 

 

 

Wenn Sie sich für unsere Newsletter interessieren, melden Sie sich bitte hier an:

Newsletter Inklusion
Newsletter Spenden



Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de