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mitunsleben – Start-up aus der Sozialwirtschaft für die Sozialwirtschaft

Liebenau/Berlin – In Berlin gründete sich am 19. November unter dem Namen „mitunsleben“ ein Startup aus 15 sozialen Gesellschaften, darunter auch die Stiftung Liebenau. Ziel ist es, dass bundesweit Menschen, die Assistenz, Pflege oder Unterstützung benötigen, die am besten für sie passenden Dienstleistungsangebote finden und leicht in Anspruch nehmen können.

mitunsleben – StartUp macht Hilfe ganz einfach

Die Plattform „mitunsleben“ ist die erste Plattform, die direkt von Leistungserbringern aus der Sozialwirtschaft entwickelt und angeboten wird. Der Vorteil für den Kunden: Es entstehen keine versteckten Zusatzkosten durch einen zusätzlichen Vermittler.

 

Kooperativ und agil

Cornelia Röper, Forbes 30 under 30 und Geschäftsführerin von mitunsleben erklärt: „Gemeinsam mit verschiedensten Trägern der Sozialwirtschaft eine Plattform zu entwickeln und gleichzeitig agil wie ein Startup sein zu dürfen ist ein richtungsweisender Schritt für die Branche.“ Dr. Markus Nachbaur, Vorstand Stiftung Liebenau, ergänzt: „Kein Sozialunternehmen wird den digitalen Wandel alleine stemmen - das geht nur in Kooperationen.“

 

Eng am Nutzerinteresse

Für die Gesellschafter von mitunsleben ist klar, dass dieses Angebot näher an das veränderte Online-Nutzungsverhalten von Interessenten und Kunden heranrückt. „Wir arbeiten mit Design-Thinking-Methoden und hören unseren Endnutzern auch beim Aufbau der Plattform schon ganz genau zu. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern ermöglicht uns vor allem den größtmöglichen Mehrwert zu kreieren, so Röper.

 

Die Plattform

Die Plattform von mitunsleben wird ein bundesweites Informations- und Vermittlungsportal für soziale und pflegerische Dienstleistungen sein. Der Interessent kann schnell und einfach nach seinen spezifischen Wünschen ein passendes Angebot suchen und mögliche Angebote vergleichen. Die Dienstleister können direkt kontaktiert und nachträglich bewertet werden. Zusätzlich bietet die Plattform eine persönliche Beratung rund um die Themen Pflege und Versorgung an.

Die Plattform ist offen für weitere Anbieter von sozialen Dienstleistungen und wird voraussichtlich ab Mitte 2019 online gehen.

 

Das Unternehmen

Die mitunsleben GmbH wurde am 19. November durch 15 gemeinnützige Träger gegründet. Geschäftsführerin Cornelia Röper, die gerade von Bill Gates persönlich mit dem Global Goalkeeper Award ausgezeichnet wurde, kennt sich sowohl in der IT-Landschaft, als auch direkt im Aufbau großer sozial orientierter online Plattformen besten aus. Vor mitunsleben hat sie die weltgrößte online Fragen-und-Antworten-Plattform für Geflüchtete aufgebaut.

 

Die 15 Gesellschafter sind: Diako Thüringen gGmbH, Diakonie Michaelshoven e.V., Die Zieglerschen e.V. – Wilhelmsdorfer Werke evangelischer Diakonie, Evangelische Altenhilfe St. Georgen gGmbH, Johannes-Diakonie Mosbach, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Karlshöhe Ludwigsburg, Paulinenpflege Winnenden e.V., Samariterstiftung Nürtingen, Sonnenhof e.V., Stephanus-Stiftung, Stiftung Bruderhaus Diakonie, Stiftung Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, Stiftung Liebenau, Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft e.V.

 

Die GmbH arbeitet im Sinne des Endnutzers und soll auf der Ebene der Gesellschafter in gemeinnütziger Hand sein und bleiben. Es wird ein gemeinwohlorientierter Ansatz verfolgt, der durch die Ausrichtung des Angebots auf die Kunden und Nutzer erreicht werden soll. Dies ist so auch in der GmbH Satzung festgehalten.

 

Der Verband

Selbst mitwirken kann man über die Mitgliedschaft im Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft (vediso). Der vediso e.V. ist Gesellschafter der mitunsleben GmbH und Interessenvertretung der breiten Sozialwirtschaft. Er umfasst inzwischen über zwanzig Sozialunternehmen sowie Verbände, bringt deren Interessen in die Plattformentwicklung ein und unterstützt die Organisationen dabei, sich selber fit für die Plattform und digitale Entwicklungen zu machen. Dabei ist der vediso offen für alle gemeinnützigen Träger beziehungsweise Sozialunternehmen, die soziale Dienstleistungen für hilfebedürftige Menschen anbieten.

 

 

Weitere Informationen unter www.vediso.de

Kontakt:

Cornelia Röper

c.roeper@vediso.de

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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