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MTU-Azubis besuchen Stiftung Liebenau

MECKENBEUREN-LIEBENAU - Einen Blick über den Tellerrand zu werfen – das war der Wunsch, den Ausbildungsleiter Bernd Staege mit dem Besuch der MTU-Auszubildenden in der Stiftung Liebenau verband. Gekommen waren neun Auszubildende aus den Berufen Elektroniker, Industriemechaniker und Fachkraft für Metalltechnik.

Bei der Abschlussrunde im Freien tauschten sich die MTU-Auszubildenden über ihre Erfahrungen aus.

Gegenseitiges Kennenlernen

Der Besuch markiert für sie den Beginn einer sozialpädagogischen Woche, in der es darum geht, Kontakte untereinander zu knüpfen, sich kennenzulernen und Erfahrungen abseits vom Ausbildungsalltag zu sammeln. Schon seit etwa 15 Jahren ist diese Woche fester Bestandteil der Ausbildung bei MTU.

 

Unterschiedlichste Einblicke möglich

Dadurch, dass es in der Stiftung Liebenau Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in ganz verschiedenen Bereichen gibt, hatten die Azubis auch die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Auswahl: die Werkstatt für Menschen mit Behinderung der Liebenau Teilhabe, der Holzhof, der Garten- und Landschaftsbau und die Wäscherei der Liebenau Service GmbH. Auch einen Einblick in die St. Lukas-Klinik, einem Fachkrankenhaus für Menschen mit Behinderungen, war für zwei Auszubildende möglich. Ihre Fragen wie „Machen behinderte Menschen auch eine Ausbildung?“ oder „Wie viele Menschen leben denn in Liebenau?“ konnten sie so direkt im Gespräch vor Ort klären.

 

Staunen über die Arbeitsfelder

Bei einer Abschlussrunde tauschten die Auszubildenden ihre Eindrücke aus. Florian Günthör, der im Liebenauer Holzhof mitarbeiten durfte, war beeindruckt: „Gigantisch, was die dort täglich spalten und sägen.“ „Dass die Menschen Arbeit bekommen und wertgeschätzt werden“ war für Yannick Broßmann eine wichtige Erfahrung. „Interessant, wie offen alle sind und wie selbstständig manche arbeiten“.

 

Viele Eindrücke gesammelt

Einige Beobachtungen erstaunten die Auszubildenden: zum Beispiel, dass man auf der Station im Sozialtherapeutischen Heim der St. Lukas-Klinik einen Schlüssel für alle Türen und Schränke braucht und dass man von einem Bewohner sofort herzlich umarmt wird, während ein anderer ununterbrochen etwas erzählt.

 

„Wahnsinnige Leistung“

Seinen Respekt für die Arbeit, die die Mitarbeiter zum Beispiel in der Werkstatt leisten, drückte Ausbildungsleiter Bernd Staege so aus: „Die Mitarbeiter müssen über ihr handwerkliches Know-how hinaus auch sonderpädagogisch geschult sein. Was einfach klingt, ist in der Realität eine wahnsinnige Leistung.“

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
88074 Meckenbeuren 
Telefon +49 7542 10-1181
vera.ruppert@stiftung-liebenau.de