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Narrenfreundschaftsring spendet für den Fachdienst Betriebliche Inklusion

SPAICHINGEN – Beim traditionellen Narrenempfang des Regierungspräsidiums Freiburg ging in diesem Jahr die Narrenspende in Höhe von 2.500 Euro an den Narrenfreundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ringpräsident Kurt Szofer und sein Narrenfreundschaftsring bedachte den Fachdienst Betriebliche Inklusion der Stiftung Liebenau im Landkreis Tuttlingen mit dieser Spende.

Die Narren fördern mit ihrer Spende über 2.500 Euro die Arbeit des Fachdienstes Betriebliche Inklusion in Spaichingen (v. li.): Bürgermeister Markus Hugger. Jörg Munk, Anja-Marie Paul-Szofer, Jürgen Köhler, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Kurt Szofer, Landrat Stefan Bär und Barbara Reichstein.

Der Fachdienst Betriebliche Inklusion ist ein niederschwelliges Beratungsangebot für Menschen mit individuellem Unterstützungsbedarf bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Aufbau des Fachdienstes wird von der Aktion Mensch gefördert. Bereits im zweiten Förderjahr berät und begleitet Anja-Marie Paul-Szofer 33 Klienten. Vier Leute konnte sie schon mit einer Festanstellung auf den Ersten Arbeitsmarkt vermitteln. Paul-Szofer freut sich, denn „jeder Mensch hat seine eigenen Fähigkeiten und Stärken, die er in die Gesellschaft durch die Teilhabe am Arbeitsleben einbringen kann“.

 

Großer Bahnhof bei der Scheckübergabe

In gebührendem Corona-Abstand traf man sich nun in Spaichingen zur Scheckübergabe. Und gekommen sind sie alle: Die Regierungspräsidentin von Freiburg, Bärbel Schäfer, die den Scheck feierlich übergab, der Landrat des Landkreises Tuttlingen Stefan Bär, der Bürgermeister von Spaichingen Markus Hugger, der Ringpräsident Kurt Szofer des Narrenfreundschaftsrings Schwarzwald-Baar-Heuberg und sein Vizepräsident Jürgen Köhler. Von der Stiftung Liebenau ist eigens der Geschäftsführer der Liebenau Teilhabe Jörg Munk angereist sowie die Regionalleiterin Barbara Reichstein und die Verantwortliche des Fachdienstes Betriebliche Inklusion Anja-Marie Paul-Szofer.

 

Sinnstiftende Arbeit ist gefragt

Einig war man sich über die sinnstiftende Bedeutung von Arbeit, „denn Arbeit stärkt das Selbstwertgefühl, auch wenn sich die Anforderungen durch den zunehmenden Digitalisierungsprozess verändern“ so Regierungspräsidentin Schäfer. Ihr Dank gilt den Menschen vor Ort, die die Konventionen und Gesetze durch ihr tägliches Engagement umsetzen. Jörg Munk ergänzt dazu: „Wir müssen die Dinge vom Papier auf die Erde bringen und neue Wege gehen, denn es geht immer mehr, als man denkt!“ Das geschieht auch beispielhaft im Dienstleistungszentrum zur Teilhabe am Arbeitsleben, das letztes Jahr in Spaichingen eröffnet wurde. Dort werden bis zu 48 Personen mit Handicap für den allgemeinen Arbeitsmarkt qualifiziert. Inzwischen arbeiten dort 25 Leute in dieser besonderen Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM), die dank ihrer Durchlässigkeit einigen Beschäftigten bereits einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz innerhalb eines Unternehmens vermittelt hat.

 

Sozialpolitisches Engagement der Narren

Für Kurt Szofer ist der jährliche Narrenempfang im Baseler Hof in Freiburg durch das dort ansässige Regierungspräsidium eine der schönsten Veranstaltungen im Jahr. Hier treffen sich mehr als 50 Narrenzünfte aus acht unterschiedlichen Verbänden, um die fünfte Jahreszeit willkommen zu heißen. Verbunden ist dieser Empfang aber auch immer mit einem sozialen Engagement und dem Wunsch, Menschen eine Perspektive zu geben. Landrat Bär weiß um die Bedeutung der Hästräger, „denn viele Narren können durch ihr gesellschaftliches Engagement Gutes bewirken“. Den krönenden Abschluss der Scheckübergabe bildete ein spontanes Ständchen auf der Mundharmonika, dargeboten von einer Beschäftigten des Dienstleistungszentrums.

 

 

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