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Neuer Chefarzt erweitert das Behandlungsspektrum der St. Lukas-Klinik

MECKENBEUREN-LIEBENAU - Die St. Lukas-Klinik hat ihr Ärzteteam erweitert: Seit Anfang Januar leitet Dr. Bernd Meyjohann als Chefarzt die Abteilung für Innere Medizin. Mit Dr. Meyjohann konnte ein weiterer erfahrener Arzt für die auf Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen spezialisierte Fachklinik in Liebenau gewonnen werden.

Mit Dr. Bernd Meyjohann, dem neuen Chefarzt für ihre Abteilung für Innere Medizin, erweitert die St. Lukas-Klinik der Liebenau Kliniken ihr Behandlungsspektrum.

Meyjohann bringt eine doppelte fachliche Qualifikation mit: Er ist Facharzt für Innere Medizin und Neurologie, eine Kombination, von der die somatischen Patienten in Liebenau besonders profitieren werden. In den vergangenen 20 Jahren war er vorwiegend mit dem Aufbau internistisch-altersmedizinischer Strukturen befasst und sammelte durch Tätigkeiten bei mehreren Kliniken und Trägern vielfältige Erfahrungen. Zuletzt hatte er in diesem Fachgebiet Chefarztpositionen im Landkreis Neu-Ulm und zuvor in Lindau inne.

 

Sein fachlicher Schwerpunkt liegt seit vielen Jahren auf der Behandlung von Menschen, die übergreifendes medizinisches Know-how benötigen. Neben der immer fachübergreifenden Tätigkeit in der Altersmedizin war er auch mehr als 5 Jahre in der Neurorehabilitation tätig. Dort lag sein Haupttätigkeitsschwerpunkt in der Frührehabilitation von schwerstbetroffenen Patienten, beispielsweise nach Schädel-Hirn-Trauma, Reanimation oder Schlaganfall (Neuro-Reha Phase B). Bei diesen Menschen bedarf es langfristiger, zielorientierter Behandlungskonzepte, um eine gesellschaftliche Reintegration und bestmögliche Teilhabe wieder zu ermöglichen. Die Medizin spricht hier von erworbenen Hirnschädigungen, die auch in der St. Lukas-Klinik häufig anzutreffen ist.

 

Das Erkrankungsspektrum in der St. Lukas-Klinik ist für ihn daher kein Neuland. Im Gegenteil: Die Behandlung von somatischen Erkrankungen bei Menschen mit Behinderungen, von Menschen mit erworbenen hirnorganischen Störungen oder der Umgang mit Mehrfacherkrankungen im Alter erfordern ganz ähnliche fachübergreifende Kenntnisse und Ressourcen.

 

„Wir sind froh, dass wir einen solchen Arzt für unsere Klinik gefunden haben“, sagt Irmgard Möhrle-Schmäh, Geschäftsführerin der Liebenau Kliniken. Durch seine Doppelqualifikation sei er geradezu prädestiniert für die Fachklinik. „Wir können mit dieser Kompetenz noch mehr auf die Bedürfnisse unserer Patienten eingehen. Auch eine spezielle geriatrische Ausrichtung für Menschen mit Behinderung und Mehrfacherkrankung ist zukünftig angedacht.“ Dr. Jürgen Kolb, der bislang sowohl die Erwachsenenpsychiatrie als auch die Innere Abteilung geleitet hatte, wird sich nun ganz auf die Allgemeinpsychiatrie konzentrieren.

 



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