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Nistkästen für den Garten

RAVENSBURG/BODNEGG – Im Arbeitsbereich Bodnegg-Rosenharz bauen junge Männer der Stiftung Liebenau holzgezimmerte Nistkästen. Der Umweltberater Günter Tillinger von der BUND-Ortsgruppe Ravensburg-Weingarten begleitet das Projekt. „Beim Bauen sowie beim Aufhängen gibt es einiges zu beachten, damit die Nistkästen von den Vögeln dann auch angenommen werden“, erklärt Manuel Schiffer vom BUND. Die Nistkästen für den Garten können in der Geschäftsstelle in der Leonhardstraße 1 in Ravensburg erworben werden.

Im Auftrag der BUND Ortsgruppe Ravensburg - Weingarten bauen Beschäftigte im Arbeitsbereich Rosenharz der Stiftung Liebenau wetterbeständige Nistkästen für Gartenbesitzer.

Hochwertige Arbeit gestalten

Ganz bewusst entschied sich der BUND für die Kooperation mit einer sozialen Einrichtung. Der Arbeitsbereich Rosenharz beschäftigt Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Richard Weiland, Fachkraft für Arbeit und Bildung, teilt die Arbeitsgänge wie das Bohren, Sägen oder Schmirgeln so ein, dass jeder, unabhängig von seinem Unterstützungsbedarf, an der Produktion teilnehmen kann. Das Holz bezieht die Werkstatt aus regionalen Wäldern. Richard Weiland achtet bei der Bauweise auf eine witterungsbeständige und langlebige Konzeption der Nistkästen.

 

Fledermäuse, Sperlinge und Kleiber

Das Besondere an den Nisthilfen ist ihre individuelle Gestaltung. „Es kommt auf die Einfluglochgröße und die Innenmaße an, um gezielt ganz bestimmten Vogelarten eine komfortable Nisthilfe zu bieten“, informiert Manuel Schiffer. So brauchen Fledermäuse andere Behausungen als Sperlinge oder Kleiber. Zusammen mit dem Umweltberater Günter Tillinger entwickelte Richard Weiland bestehende Pläne weiter, damit die neuen Nistkästen noch hochwertiger und langlebiger sind. Ferner können die Nistkästen zum Reinigen von außen geöffnet werden.

 

Lebensräume schaffen

In der BUND Geschäftsstelle werden die Gartenbesitzer beraten, wie und wo die Nistkästen angebracht werden, etwa um die Vögel vor Räubern zu schützen. Nach der Brut oder im Winter sollten die Nisthilfen gereinigt werden. „Gut ist es, vorher anzuklopfen“, empfiehlt Manuel Schiffer, damit diverse „Schlafmützen“ das Weite suchen können. Lohn der Lebensräume im eigenen Garten ist nicht nur munteres Vogelgezwitscher. Die Höhlenbrüter vernichten fleißig Insekten im Garten ohne Chemieeinsatz, wirtschaften lebenslang nachhaltig.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
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