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Oberhausen feiert zehn Jahre „Lebensräume für Jung und Alt“

OBERHAUSEN – Vor zehn Jahren wurden in Oberhausen die „Lebensräume für Jung und Alt“ eingeweiht – ein Wohnprojekt das Generationen unter einem Dach zusammenbringt und somit das Miteinander stärkt. Bei der Jubiläumsfeier blickten Gemeinde und die Stiftung Liebenau zurück und zogen eine mehr als positive Bilanz.

10 Jahre „Lebensräume für Jung und Alt“ in Oberhausen (v. li.): Dr. Alexander Lahl (Geschäftsführer Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume) überreichte Gemeinwesenarbeiterin Wilhelmine Forster-Hüttlinger für ihr Engagement einen Korb voller Süßigkeiten. Bürgermeister Fridolin Gößl und Bernd Reik (Regionalleiter) freuen sich mit.

Ein reichhaltiges Buffet erwartete Bewohner und Gäste.

Heimat für Jung und Alt

„Nach all den Jahren möchten wir dankbar auf ein harmonisches Miteinander zwischen Jung und Alt sowie auf einen vorbildlichen Generationentreffpunkt zurückblicken“, so Pfarrer Serge Senzedi Kongolu im Rahmen der ökumenischen Andacht zum zehnjährigen Bestehen der Lebensräume Oberhausen. „Die Menschen haben hier eine Heimat gefunden“, fügte Pfarrer Jürgen Bogenreuther hinzu.

 

Gewinn für ganz Oberhausen

Bürgermeister Fridolin Gößl dankte allen Engagierten aus der Kommune und dem politischen Gremium, den ehrenamtlichen Helfern des Agenda-Arbeitskreises sowie der Stiftung Liebenau: „Wir sind sehr stolz auf all die Menschen, die sich hier engagiert haben und es noch immer tun. Nur durch diese Unterstützung sind die Lebensräume zustande gekommen und heute nicht nur für die Bewohner sondern auch für die gesamte Gemeinde ein Gewinn.“

 

Lebensqualität und Gemeinschaft

„Hier wird Lebensqualität geschaffen und die Gemeinschaft zwischen Jung und Alt gefördert“, sagte Dr. Alexander Lahl, Geschäftsführer der Stiftung Liebenau Pflege und Lebensräume. „Sie sind eine Antwort auf die Herausforderungen des demographischen Wandels und eine Möglichkeit der gemeinschaftlichen Daseinsvorsorge. Hier wollen wir die Selbstbestimmung und Autonomie so lange wie möglich erhalten“, so Lahl weiter.

 

Warteliste bestätigt große Beliebtheit

Momentan wohnen insgesamt 17 Menschen in der Wohnanlage in Oberhausen– von jungen Paaren über Alleinerziehende bis hin zu Senioren. Die jüngste Bewohnerin ist drei Monate jung, die älteste 89 Jahre alt. „In den zehn Jahren hat es immer wieder einen Wechsel unter den Bewohnern gegeben, sei es durch berufliche Veränderungen, den Umzug in ein Pflegeheim oder auch durch Sterbefälle. Doch noch immer gibt es eine Warteliste – was wohl der beste Beweis für den großen Erfolg der Lebensräume ist“, so Gemeinwesenarbeiterin Wilhelmine Forster-Hüttlinger stolz.

 

Treffpunkt für Bewohner und Bürger

Die „Lebensräume für Jung und Alt“ liegen im Herzen von Oberhausen und umfassen zwölf unterschiedlich große Wohneinheiten sowie einen Begegnungsraum, der auch allen Bürgern in Oberhausen zur Verfügung steht. Neben Seniorennachmittagen finden hier Treffen der Demenzgruppe und der Krabbelgruppe sowie viele andere Aktivitäten statt.

 

 

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