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Qualifizierte Ersthelfende im Schulsanitätsdienst

MECKENBEUREN-HEGENBERG – Am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) Don-Bosco-Schule wurden sieben Schülerinnen und Schüler zu qualifizierten Ersthelfende ausgebildet. Sie sind dadurch Mitglieder im Schulsanitätsdienst und können nun schnelle Erste Hilfe bei der Schülerschaft oder den Lehrkräften leisten.

Ersthelfende lernen am SBBZ wie eine Herzdruckmassage durchgeführt wird.

Stolz präsentieren die Jugendlichen ihre Teilnahmebescheinigung: Leon Fetz, Zafer Hosgüler, Julian Werner, Magdalena Solymar, Kevin Kurtz, Max Pärschke, Dennis Hofmann, zusammen mit Alexander Stehle (links) und Conny Gerson (rechts), die den Schulsanitätsdienst leiten.

Kleinere oder größere Notsituationen wie eine Schürfwunde, eine Verbrennung oder ein Schnitt werden jetzt von den Jugendlichen sicher und schnell behandelt. In zwei Workshops lernten sie, unter Anleitung von Michaela Schäfer vom Deutschen Roten Kreuz Tettnang, was eine stabile Seitenlage ist, wie man die Atmung überprüft, welche Arten von Verletzungen und Verbänden es gibt, wie eine Reanimation durch Herzdruckmassage erfolgt und wie man einen Defibrillator anwendet. Die Schulsanitäter betreuen zudem Schul- und Sportveranstaltungen und kontrollieren die Erste-Hilfe-Kästen, damit immer genügend Verbandsmaterial da ist.

 

Soziale Verantwortung übernehmen

Das Interesse an der Ausbildung war so groß, dass zunächst ein Auswahlverfahren durchgeführt wurde. Voraussetzungen für die Teilnahme seien „Spaß am Umgang mit Mitmenschen, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein. Natürlich müssen die Ersthelfenden auch Blut sehen können“, so Conny Gerson, Schulsozialarbeiterin an der Don-Bosco-Schule. Die Motivation wurde getestet und die Gruppenfähigkeit durch das Lösen von gemeinsamen Aufgaben überprüft. Konzentriert lauschten dann die Jugendlichen den Ausführungen und präsentierten am Ende stolz ihre Urkunde, die sie zu einem qualifizierten Ersthelfenden machen.

 

 

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