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RAZ Ulm begrüßt 41 neue Jugendliche zum Ausbildungsstart

ULM – Viele neue Gesichter im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm: 41 junge Menschen mit besonderem Förderbedarf hat RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon zum „Start in einen neuen Lebensabschnitt“ in der Aula des „Hauses für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe“ in der Schillerstraße 15 begrüßt. Während dort neun Jugendliche zunächst eine Berufsvorbereitung absolvieren, beginnen 32 junge Frauen und Männer mit einer Ausbildung.

Willkommen im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) der Stiftung Liebenau in Ulm: 41 junge Frauen und Männer sind dort in ihre Berufsvorbereitung oder -ausbildung gestartet.

Der Ulmer Musiker Hannes Gotschy sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre bei der Aufnahmefeier.

Ausbildung als Eintrittskarte in den Beruf

„Herzlich willkommen“ hieß die neuen Teilnehmenden auch Christian Braun, Geschäftsführer des Berufsbildungswerks der Stiftung Liebenau, zu dem das RAZ Ulm gehört. „Wir freuen uns, Sie am Übergang von Schule und Beruf begleiten zu dürfen“, wandte er sich an die Jugendlichen und rief sie dazu auf, diese Chance zu nutzen. So sei eine abgeschlossene Ausbildung „die beste Eintrittskarte in den Beruf“.

 

Agentur für Arbeit als wichtiger Partner

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen den Jugendlichen Ausbilder, Bildungsbegleiter, Lehrer und Psychologen zur Seite. Zudem sei die Bundesagentur für Arbeit als Kostenträger ein „ganz wichtiger Partner für uns“, wie Geschäftsführer Braun sagte und gegenüber den neuen RAZ-Teilnehmern betonte: „Auch die Agentur glaubt an Sie und zahlt Ihnen die Berufsvorbereitung oder Ausbildung.“

 

Berufsvorbereitung: in elf Monaten zur Ausbildungsreife

In der elfmonatigen Berufsvorbereitung, so erklärte Ulrich Neuner von der Agentur für Arbeit Ulm den Jugendlichen, habe man noch Zeit, „sich etwas zu überlegen, eventuelle Zweifel auszuräumen, um dann zu wissen, wo es langgeht“. Zudem sollten wichtige Arbeitstugenden erlernt werden, auf die es dann auf dem weiteren Weg in den Beruf ankomme.

 

Azubis sollen Durchhaltevermögen beweisen

Einen Schritt weiter sind schon die 32 jungen Frauen und Männer, die jetzt in ihre Ausbildung starten: als Bäckerfachwerker oder Fachkraft im Gastgewerbe, in der Hauswirtschaft, als Fachpraktikerin Verkäufer im Fleischerhandwerk, als Verkaufshelferin im Bäckerhandwerk oder als Fachwerker für Gebäude- und Umweltdienstleistungen. An sie alle appellierte Ulrich Neuner, Durchhaltevermögen zu beweisen, auch wenn es mal nicht so gut laufe. An solchen Tagen laute die Devise: „Kopf nicht hängenlassen, einfach weitermachen.“

 

Sehr gute Jobchancen

Am Ende zahle sich die Mühe aus, seien die Jobaussichten auf dem Arbeitsmarkt doch „noch nie so gut“ gewesen wie heute – gerade auch für Menschen, die sich mit der Schule schwerer getan haben, so Neuner. Händeringend seien Fachkräfte gesucht, und zwar „nicht nur Abiturienten“, machte er den RAZ-Jugendlichen Mut: „Es rentiert sich auf jeden Fall, dranzubleiben.“

 

„Every little Thing‘s gonna be alright“

Dass am Ende alles gut wird, das besang anschließend auch der für die musikalische Gestaltung der Aufnahmefeier zuständige Ulmer Sänger und Gitarrist Hannes Gotschy mit dem Bob-Marley-Klassiker „Three little Birds“. Nachdem RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon den neuen Teilnehmenden noch Segensworte mit auf ihren Weg gegeben hatte, konnten die Jugendlichen bei einem Stehempfang im RAZ-Restaurant ihre künftigen Ausbilder näher kennenlernen. Und schon am nächsten Morgen ging es für sie dann los mit dem „Ernst des Lebens“.

 

 

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