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RAZ Ulm setzt auf Nachhaltigkeit: Mehrweg beim „Coffee to go“

ULM – Schicke Mehrwegbecher statt Wegwerfbehälter: Das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm der Stiftung Liebenau hat ein neues Pfandsystem eingeführt. Den Kaffee zum Mitnehmen gibt es nun ausschließlich im umweltfreundlichen Mehrwegbecher.

Den „Coffee to go“ gibt es im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm der Stiftung Liebenau jetzt im umweltfreundlichen Mehrweg-Pfandbecher „Recup“.

Auf den "Recup"-Becher wird ein Euro Pfand erhoben. Einen wiederverwendbaren Deckel kann man dazukaufen.

Siebter Anbieter in Ulm

„Einen Coffee to go, bitte!“ Bei einer solchen Bestellung greifen die Azubis hinter der Verkaufstheke im „Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe“ in der Schillerstraße 15 ab jetzt nicht mehr zum Pappbecher. Denn als siebter Anbieter in der Donaustadt hat sich nun auch das RAZ Ulm dem sogenannten „Recup“-System angeschlossen.

 

Ein Euro Pfand pro Becher

Und so funktioniert’s: Der Kaffee wird im stabilen, geschmacksneutralen Mehrwegbecher außer Haus gegeben. Auf diesen wird ein Euro Pfand erhoben. Ein ebenfalls mehrfach verwendbarer Deckel kann zusätzlich für 1,30 Euro gekauft werden. Vorteil des Systems: Die Pfandbecher kann man nicht nur im RAZ, sondern bundesweit bei jedem „Recup“-Partner wieder abgeben – oder sich gleich einen frischen Kaffee holen. Wer alles mitmacht, erfährt man über eine kostenlose App oder im Internet unter www.recup.de.

 

Beitrag zur Müllvermeidung und Nachhaltigkeit

Vor der Einführung im RAZ mussten dort die Azubis entsprechend geschult und die Kassen umprogrammiert werden. Ein Aufwand, der sich lohnt – insbesondere für die Umwelt. Werden deutschlandweit pro Jahr doch etwa 2,8 Milliarden „Coffee-to-go“-Behälter nach einmaligem Gebrauch weggeworfen. Und so freut sich RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon über den Beitrag zur Müllvermeidung und Ressourcenschonung: „Und da das RAZ auch Teil der Fair-Trade-Stadt Ulm ist, ist „Recup“ eine konsequente Weiterführung des Nachhaltigkeitsgedankens.“

 

Gute Erfahrungen mit der Umstellung

In der Stiftung Liebenau, zu dem das RAZ gehört, hat man bereits vor einigen Wochen auf das umweltfreundlichere System umgestellt – und positive Erfahrungen damit gemacht. Nun ziehen also die Ulmer nach und hoffen, dass hier bei den Kunden der Nachhaltigkeitsgedanke genauso gut ankommt.

 

 

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Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
Vera Ruppert, Pressearbeit
Siggenweilerstr. 11 
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Telefon +49 7542 10-1181
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