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Spatenstich für das neue Seniorenheim Bartholomäberg

BARTHOLOMÄBERG – In Bartholomäberg erstellt die Stiftung Liebenau ein Pflegeheim für 33 ältere Menschen. Das neue Haus ist aufgeteilt in zwei Hausgemeinschaften, wo die Bewohnerinnen und Bewohner rund um eine gemeinsame Wohnküche am Alltag teilhaben können. Am 3. März haben Vertreterinnen und Vertreter des Landes, des Ortes und der Stiftung Liebenau mit rund 100 Gästen im Mehrzweckgebäude den Spatenstich gefeiert.

Offizieller Spatenstich vor der Pfarrkirche Bartholomäberg (v. li. n. re.): Pfarrer Celestin Disca-Lucaci, Architekt Albert Rüf, Landtagspräsident Harald Sonderegger, Bürgermeister Martin Vallaster, Geschäftsführer Klaus Müller, Landesrätin Katharina Wiesflecker, Landtagsabgeordnete Monika Vonier, Hausleiter Florian Seher, stellvertretende Pflegedienstleiterin Claudia Ganahl.

„Wir freuen uns, dass es losgeht“, sagt Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH. Links: Bürgermeister Martin Vallaster (ganz links) und Hausleiter Florian Seher, rechts: zwei Bläser der Harmonie Bartholomäberg.

Der erste Spatenstich ist getan!

Lang diskutierter Startschuss

„Viele Jahre hat es geheißen: ‚Ja, im kommenden Jahr geht es los‘ – und keiner hat es mehr geglaubt. Jetzt geht es tatsächlich los und wir freuen uns riesig“, begrüßt Florian Seher, Hausleiter des bestehenden Seniorenheims Bartholomäberg, die rund 100 Gäste zum Spatenstich, darunter auch Landtagspräsident Harald Sonderegger, Vizepräsidentin Gabriele Nussbaumer, Landesrätin Katharina Wiesflecker und die Landtagsabgeordnete Monika Vonier. „Das alte Haus ist wohl das einzige Pflegeheim in Mitteleuropa ohne einen Aufzug“, umschreibt Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH, die dringende Notwendigkeit eines Neubaus und bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Durchhaltevermögen. „Wenn sich die Rahmenbedingungen verbessern, verbessern sich auch die Arbeitsbedingungen. Zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kriterium für das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner“, betont die Landesrätin. Für einen Neubau des Pflegeheims in Bartholomäberg spreche vor allem auch die exzellente Lage, sagt Bürgermeister Martin Vallaster und betont: „In Bartholomäberg lohnt es sich, zu arbeiten und zu leben.“

 

Am Alltag teilhaben, im Dorf leben

Das neue Seniorenheim Bartholomäberg, das künftig Haus St. Anna heißt, entsteht auf einem von der Pfarre Bartholomäberg und den innermontafoner Gemeinden zur Verfügung gestellten Grundstück im Zentrum gegenüber dem Mehrzweckgebäude. Es bietet 33 älteren und pflegebedürftigen Menschen ein neues Zuhause. Einmal 16 Senioren und einmal 17 Senioren leben künftig in einem Wohnbereich rund um die gemeinsame Wohnküche. Dort kümmern sich speziell geschulte Betreuungskräfte, die Alltagsmanagerinnen, um das Kochen, Backen und Abwaschen. Die älteren Menschen sehen, hören und riechen, was passiert. Je nach Wünschen und Fähigkeiten bezieht sie die Alltagsmanagerin so weit wie möglich mit ein. Für rüstige Senioren, die selbstständig, aber sicher leben möchten, stehen im Neubau außerdem neun heimgebundene Wohnungen zur Verfügung. „Es geht auch um den Generationenplatz“, sagt Architekt Albert Rüf und erläutert das Konzept: „Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes entstehen öffentliche und halböffentliche Flächen wie Kindergarten, Café und Raum für Veranstaltungen. So wird der Austausch zwischen Alt und Jung gefördert.“

 

Gemeinsam feiern

Dass sie bald Nachbarn sind, wissen bereits die Kleinsten aus dem Zwergengarten, dem Kindergarten von Bartholomäberg. Zum Auftakt der Begrüßungsreden wünschen sie den Verantwortlichen mit Bauhelm und selbstgedichtetem Ständchen viel Glück. Nach der Segnung des Bauvorhabens durch Pfarrer Celestin Disca-Lucaci findet der offizielle Spatenstich statt. Er wird begleitet von vier Bläsern der Harmoniemusik Bartholomäberg, die zuvor schon zwischen den Reden für musikalische Auflockerung sorgten. Im Anschluss lassen die Gäste bei einem gemütlichen Beisammensein, fein belegten Brötchen aus dem Bärger Lädili und bewirtet von der Feuerwehr Bartholomäberg den Nachmittag ausklingen.

Neubau des Seniorenheims Bartholomäberg

Spatenstich: 3. März

Bezugsfertig: im Herbst 2018

Pflegeheim: 33 Plätze

Betreuungskonzept: familiäre Hausgemeinschaften

für ein alltagsnahes und individuelles Leben

Heimgebundene Wohnungen: neun

Tiefgaragenstellplätze: elf

Architekten: baumschlager eberle architekten, Lustenau

Baumanagement: Vogewosi, Dornbirn

Voraussichtliche Baukosten: acht Millionen Euro

Bauträger und Betreiber: Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH

 



Pressekontakt:

Stiftung Liebenau
Abteilung Kommunikation und Marketing
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88074 Meckenbeuren 
Telefon 07542 10-1181
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